K. J. OBENAUER / DIE PROBLEMATIK DES ÄSTHETISCHENMENSCHEN IN DER DEUTSCHEN LITERATUR. 1933. X, 411 Seitengr. 8°. Geheftet RM 9.50, in Leinen RM 13.50
„Die tiefe Bedeutung des Werkes für die Gegenwart scheint darin zu liegen, daß es nichtnur die negativen Möglichkeiten einer heute im wesentlichen überwundenen und mit derbürgerlichen Epoche historisch gewordenen Lebensform vor Augen führt, sondern daßes zugleich nach den positiven Kräften fragt, welche in ihr wirksam gewesen sind und seinkönnen.... Vornehmstes Wissenschaftsethos hat hier überzeugendsten Ausdruck gewonnen."Ständisches Leben
INNERE FORM UND DICHTERISCHE PHANTASIE. Zwei Vorstudienzu einer neuen deutschen Poetik, herausgegeben von K. J. Obenauer. REINHOLDSCHWINGER / INNERE FORM. Ein Beitrag zur Definition des Begriffs auf Grund seinerGeschichte von Shaftesbury bis W. v. Humboldt. - HEINZ NICOLAI / WILHELM DIL-THEY UND DAS PROBLEM DER DICHTERISCHEN PHANTASIE. 1935. VIII, 166Seiten gr. 8°. Geheftet RM 7.50
In Obenauers Geiste werden hier Vorstudien zu einer neuen deutschen Poetik vorgelegt. Siebeschäftigen sich mit der Entstehung des dichterischen Kunstwerkes, so wie dieses aus denTiefen der phantasiebegabten schöpferischen Seele bildhaft-musikalisch aufsteht und sichstufenweise seinen sprachlich formhaften Leib baut.
EMIL ERMATINGER/DICHTUNG UND GEISTESLEBEN DER
DEUTSCHEN SCHWEIZ. 1933. X, 787 Seiten gr. 8». Geheftet RM 12.—, in LeinenRM 15.—
„Ein tiefes nationales Empfinden ergreift hier das Wort. Das Buch ist vom Bewußtsein einerSchicksalsstunde eingegeben und für die Gegenwart geschrieben. Es zeigt in den großenDichtern der Vergangenheit Höhepunkte schweizerischen Staatsgefühls auf. . . . Die Plastikder Eindrücke ist groß und wird getragen von einer schönen Bildlichkeit der Sprache.. . . DasWerk will und muß als eine gültige Begegnung schweizerischen Geistes mit sich selbst undzugleich als ein Schritt der Literaturwissenschaft auf dem Weg zu einer neuen Verantwort-lichkeit gewürdigt werden." Deutsche Literaturzeitung
WALTER MUSCHG / GOTTHELF. Die Geheimnisse des Erzählers. 1931. XI, 569 S.gr. 8°. Geheftet RM 13.—, in Leinen RM 16 —
„Man darf Walter Muschgs gründliche Monographie als eine Art Wendepunkt der Gotthelf-Forschung bezeichnen und es läßt sich sagen, daß hinfort niemand mehr ernsthaft mit Gotthelfsich beschäftigen kann, ohne zu dem Buche Muschgs irgendwie Stellung zu nehmen." RudolfHunziker in der „Neuen Zürcher Zeitung"
FERDINAND JOSEF SCHNEIDER / CHRISTIAN DIETRICH GRABBE.
Persönlichkeit und Werk. 1934. VII, 376 Seiten gr. 8°. Geheftet RM 10.—, in Leinen RM 13.50
„Diese neue Grabbe-Biographie übertrifft an Gedankentiefe und historischem Weitblick alles,was bisher über den niedersächsischen Dichter geschrieben wurde. Der Verfasser hat die un-mittelbare Verbundenheit Grabbes mit den weltanschaulichen Fragen unserer Zeit überzeu-gend zusammengefaßt." Völkischer Beobachter
C.H.BECK'SCHE VERLAGSBUCHHANDLUNG MÜNCHEN UND BERLIN