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Teil 2, Die mittelhochdeutsche Literatur Abschn. 2. Blütezeit Hälfte 2 (1935) Schlußband
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Geistliche Literatur

Germ. 33, 129-58; üb. Joh. v. Soest s. unten); Die Bußbücherhandschriftender Bibliothek in München, Oberbayer. Archiv f. vaterländ. Gesch. 54 H. 1.2.Gebete in der deutschen, der Volkssprache, waren von althochdeutscherZeit an eine eigene Gattung der religiösen Literatur, in privater Andacht demGöttlichen dargebracht, oder offiziell liturgisch durch den Mund desPriesters als Stellvertreters der Gemeinde (s. LG. I 1 , Reg. S. 459, 2. Aufl.S. 464. II, 1, Reg. 351 bes. S. 167-72). 1

1 Goedeke l 2 , 229 (Gebete an Jesus undMaria). Franz Hotzy, Zur deutschen Ge-betsliteratur des ausgehenden MA.s, zugleichAnzeige zweier Hss., Progr. Kalksburg 1913(Laiengebetbücher, Hortulus animae, my-stisch); Br. Bardo, Wie unsere VorfahrenGott suchten, 1916. Einzelne Abhandlungenund Abdrucke in germanist. Zss.: GereimtKlagenfurter Gebet, Kukula, Anz. 17, 177(Bittgebet an Maria, 15. Jh.); H. Menhardt,Dt. Bearbeitg. des Veni sancte Spiritus ausMilstatt, Anz. 41, 201 f. (5 sechszeilige Stro-phen, 14. Jh.?); Kochendörffer, Bruch-stücke eines Gebetbuches, ZfdA. 31, 198-202(e. Reihe gereimter fassonierender] u. un-gereimter Gebete, hessisch, 14. Jh.; niederrh.

Gebetbuch, 14. 15. Jh. [Schröder]). Paul,Prosagebete aus der Berner Gregorius-Hs.,Beitr. 370-72; v. Lehner, Pater noster u. aveMaria, Alem. 12, 167-69; H. Haupt, Nota 4 Xpreceptis et X plagis Egipti 1405, ebda 13,446 f.; Klapper, ZfdPh. 47, 83 ff., VomNutzen d. 15 Paternoster, Prosa; Pfeiffer,Übungsb. S. 171 f., Des Wucherers Pater-noster, 15. Jh., 104 Reimpaare; Schönbach,ZfdA. 29,384 f., Ein Morgensegen des 14. Jh.s,Prosa; Helm, Beitr. 40, 530 f.; Aenne Lieb-reich, Ein Kölnisches Gebetbuch des 14. Jh.s,Jahrb. d. Prov.-Museums zu Hannover NP. 2,45-50; Schröder, Fragmente eines hd. Gebet-buches, 15. Jh. Anz. 51, 156. Prosagebetesind in Handschriften häufig eingetragen.