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1 = Abth. 1, Bildnerei (1857)
Entstehung
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ELTENBERG.

EMMERICH.

Evangelisten und die Kreuzigung. Mitte des 13len Jahrhunderts. Die Höhe beträgt 8V2",der Durchmesser des Fusses 5 x \i".

Ib.

Palene zu diesem Kelche mit eingravirten Verzierungen.

2.

Reich vergoldetes Ciborium aus Silber. Die sechs blau emaillirten Felder vergegen-wärtigen in ciselirten Figuren die Madonna, die Geisselung, Christus am Oelberg, die Ver-spottung, die Kreuzigung und Auferstehung Christi. Ueber der Kuppe und unter dem Bal-dachin befand sich einst die Statue des Heilandes, und zwischen Knauf und Fuss sehen wireinen runden ßergcryslall. Anfang des 15ten Jahrhunderts. Die Höhe beträgt 20 '/V, dieBreite des Körpers 5". Am Stiel befindet sich in emaillirter Schrift der Name des Heilandes.

3. 3a.

Reliquiengefäss aus Silber und vergoldet, mit Cryslallcylinder zur Aufnahme der Re-liquien. Dieser Gylinder ist verschlossen durch die emaillirten Wappenmedaillons 3a. 14"hoch, Breite des Mitlelraums 4 V2". Mitte des löten Jahrhunderts.

EMMERICH,

eine Handelsstadt am rechten Ufer des Unterrheins. Der ältere Name Embrica mag vvol ausAmorik entstanden sein, nach der Lage des Ortes inmitten des Untergaues Amabia oderAmorc in Hamaland, dem Land der Chamaver. *

Unter Pipin von Heristall, der die von seinen Vorfahren begonnene Christianisirungeifrig fortsetzte, kam der 658 geborene Angelsachse Willihrord 2 mit 11 Genossen aus Ir-land in diesen Gegenden an, begab sich aber bald darauf nach Rom, und mit den bischöf-lichen Weihen und vielen Reliquien für die zu gründenden Kirchen :! zurückkehrend, voll-brachte er das Werk der Bekehrung fast vollständig. Für den Bischof Willihrord wurdedas Bislhum Utrecht eingerichtet, 4 und Willihrord, als Bischof Clemens weithin thätig, wird

1. Dederich S. 183. 185. 197 und Nro. 90 des Biirgerblalles für den Kreis Rees. Was gegen den Namen

Aniore vom Verfasser der Recension der Lex Francornm Chamavorum von Dr. E.Th. Gaupp in denAnnalen des liistor. Ver. für den Niederrhein, erster Jahrg. Hefl 2, p. 320 vorgebracht wird,scheint in keiner Weise überzeugend.

2. Willibr. Biographie schrieb Alcuin als Diacon in Prosa und in Versen.Theofried v. Epternacb lieferte eine Ueberarbeitung davon.Mabillon Act. S. B. III. 1. p. 601.

Altfried: Vita Ludgeri c. 4: Pertz II. p. 405.

3. Beda IV., 10. 11. Alcuin c. 7. 8.

4. Beda VII. Alcuin c. 12.

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