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2 = Abth. 1, Bildnerei (1860)
Entstehung
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BEREICHERUNGEN UND BERICHTIGUNGEN.

BESONDERS NOCHMALS DIE'HOLZSCHNITZSCHULE VON CALCAR.

Als wir in der Einleitung zum ersten Bande in der knappen Weise thatsächlichenBerichtes, wie es der Publicaliou gegenüber dem Raisonnemeut geziemt, darauf hinwiesen,dass die untere Rheinebene, die wir unter dem Namen des Clevischen Territoriums begriffen,zweimal einen gewaltigeren Culturaufschwung nahm, einmal von der Einführung des Christen-thums an bis zum Vollzuge der vielen kirchlichen Stiftungen und Klöster in jener lang-andauernden romanischen Kunstperiode, und einmal im fünfzehnten Jahrhundert zur Zeit desStädteaufschwungs, der burgundischen Verwandtschaft und Haü'delsblüthe, wiesen wir diebeiden Perioden an einer Reihe von Denkmälern nach. Diese Denkmäler bezeugten, dassdie romanische Kunstperiode hier bis über die Erscheinungszeit des friihgothischen Stils hin-aus, diesen fast abschliessend', andauerte, welche allgemeine Thatsache wir noch aufs Neueausser vielen anderen 2 durch zwei der grösslen Kunstwerke des Terrains erhärtet linden.

1. Die frühesten Werke reingolhischen Stiles am Clevischen Niederrhein sind der Chorhau von Xanten,

aus der letzten Hälfte des 13., und der innere Cliurhau von Kempen, aus dem Anfangedes 14. Jahrhunderts. Vergl. die Ortsnachrichten unter Xanten und Kempen. FrilhgothischeSeulpturcn hegegneten uns noch gar nicht.

2. Die Kirche zu Gerresheim zeigt eine so auffallende Gleichheit mit derjenigen von Werden, dass man

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