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Traumatische, idiopathische und nach Infektionskrankheiten beobachtete Erkrankungen des Nervensystems bei den Deutschen Heeren in Kriegs gegen Frankreich 1870/71
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X. Kapitel: Kriegs-Psychosen.

Band VII.

Lau-fende

No.

1.

Charge.

Alter zur Zeit

des Krieges.

Civilberuf.

2.

Anamnestische Daten.

Hereditäre

und individuelle

prädisponirende

Momente.

3.

Ort, Zeit und Art der Erkrankung.Bemerkungen zur Erkrankung.

4.

Zeit,

zu welcher die

Geistesstörung

unzweifelhaft

hervortrat.

5.

LH.

Feldwebel.27 Jahre.

Keine erbliche Anlage.

Früher angeblich ge-sund.

Erkrankte in Frankreich an Gelenkrheumatismusund wurde in ein Feldlazareth aufgenommen.

Während desKrieges.

LIII.

Wehrmann.31 Jahre.

Ein Prüder geistes-krank.

Erkrankte am 25. September 1870 in Frankreich anfieberhaftem Magenkatarrh und wurde deshalb inein Feldlazareth aufgenommen.

Während desKrieges.

LIV.

Polytechniker.

Eine Schwesterlitt an schwerer

Geistesstörung.

Selbst früher gesund;lebte in guten Verhält-nissen, hatte aber vielSorge und Kummerwegen fortdauernderZwiste in der nächstenFamilie.

Acquirirte im Kriege 1870/71 ein Herzleiden.

LV.

Lieutenant.32 Jahre.

Familienverhältnissenicht bekannt.

Kehrte aus dem Feld-zuge von 1866 in Folgeeines Choleraanfalleskörperlich undgeistig geschwächtzurück.

Vor Beifort bemerkte man an dem vorher anscheinendgesunden Manne Schwerhörigkeit, welche allmälig einenhohen Grad erreichte. Nach Beendigung des Krieges begabsich Pat. in ärztliche Behandlung, erreichte jedoch keineBesserung des Ohrenleidens, welches in eitriger Entzün-dung und Durchlöcherung des Trommelfells be-stand.

Nach 1871.

LVI.

Reservist.26 Jahre.Student.

Unbekannt.

Wurde im Juli 1870 nach mehrtägigem Marsch anSonnenstich mit nachfolgender maniakalischer Auf-regung behandelt.

Während desKrieges.