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X. Kapitel: Kriegs-Psychosen.
Band VII.
Lau-fende
No.
1.
Charge.
Alter zur Zeit
des Krieges.
Civilberuf.
2.
Anamnestische Daten.
Hereditäre
und individuelle
prädisponirende
Momente.
oO.
Ort, Zeit und Art der Erkrankung.Bemerkungen zur Erkrankung.
4.
Zeit ,
zu welcher die
Geistesstörung
unzweifelhaft
hervortrat.
;5.
XLTI.
Hauptmann.33 Jahre.
Aus gesunder Familie.
Früher geistig undkörperlich anscheinend
völlig gesund.
Erkrankte vor Metz an Ruhr, von welcher er sichnicht völlig erholte, sondern gastrische Störungen zurück-behielt, welche später mehrfach den Gebrauch der Karls-bader Quellen nothwendig machten.
Bei Dijon erhielt er einen Prellschuss gegen dieLebergegend. 1874: Sturz mit dem Pferde.
1871.
XLT1I.
Füsilier.
Zeigte während seinerDienstzeit Zerstreut-heit und Energie-losigkeit.
Machte die Schlacht bei Spicheren am 6. August 1870mit, erkrankte am 30 August 1870 an Ruhr, wurde daranbis 13. Oktober 1870 behandelt, dann dem Ersatz-Bataillonüberwiesen. Anfang Dezember kehrte er zum mobilenRegiment zurück und nahm bei diesem an dem Gefechtebei Azay-Mazange am 6. Januar 1871 Theil.
Sommer 1872.
XLIV.
Rittmeister.32 Jahre.
Aus gesunder Familie.
Selbst früher stetsgesund.
•Erkrankte vor Metz an Ruhr, erlitt später durch An-rennen eines Ochsen einen heftigen Stoss gegen denRücken, so dass er zu Boden stürzte.
März 1873.
XLV.
Reservist.
24 Jahre.
Kaufmann.
Soweit bekannt, ausgesunder Familie.
War anscheinend alsKind mit geringemGrade vonHydrocepha-lus behaftet, auffallendstill und ruhig. Mittel-massige geistige An-lagen, geringe Energie,gute Erziehung.
Im Oktober 1866 wegentobsüchtiger An-fälle in ärztlicher Be-handlung.
Erkrankte vor Metz an Ruhr und wurde, noch mitDiarrhöe behaftet, zurücktransportirt.
1870.
XLYT.
Unteroffizier(Landwehr).
27 Jahre.
Branntwein-brenner.
Aus gesunder Familie.
An Schnapsgenussgewöhnt.
Hat den Feldzug von1866 mitgemacht.
Von der mobilen Armee wegen Verdauungsstörungennach Ruhr zurückgeschickt.
Februar 1871.