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Traumatische, idiopathische und nach Infektionskrankheiten beobachtete Erkrankungen des Nervensystems bei den Deutschen Heeren in Kriegs gegen Frankreich 1870/71
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X. Kapitel: Kriegs-Psychosen.

Band VIT.

Lau-fende

No.

1.

Charge.

Alter zur Zeit

des Krieges.

Civilberuf.

2.

Anamnestische Daten.

Hereditäre

und individuelle

prädisponirende

Momente.

3.

Ort, Zeit und Art der Erkrankung.Bemerkungen zur Erkrankung.

4.

Zeit,

zu welcher die

Geistesstörung

unzweifelhaft

hervortrat.

5.

XXXYII.

Lievitenant.30 Jahre.

Familienverhältnisse

und Vorleben nicht

bekannt.

Ueberstand im Kriege 1870/71 einen Typhus, littspäter an Schwindel und rheumatischen Schmerzenund wurde diescrhalb im Jahre 1872 invalidisirt.

XXXVIII.

Grenadier.24 Jahre.

Ein Bruder geistes-krank.

Während des Krieges an Typhus erkrankt.

Februar 1871.

XXXIX.

Wehrmann.

35 Jahre.

Gerbermeister.

Heredität nicht nach-weisbar.

Gut beanlagt, fleissig,geschickt, gleich seinen

Angehörigen vonruhigem Temperament.Kehrte aus dem Feld-zuge von 1866 in auf-fallend schwachemZustande und trau-riger Gemüths-stimmung zurück.Erst sehr allmälig kamer wieder zu Kräften.

Machte im Kriege 1870/71 während der ersten Monateanstrengende Märsche und Gefechte mit, erkrankte dannan Typhus und wurde so hinfällig, dass er sehr langerLazarethpflege und Erholung bedurfte.

Januar 1873.

XL.

Füsilier.Tuchmacher.

Unbekannt.

Erkrankte vor Metz an Typhus.

XLl.

Militärarzt.30 Jahre.

Erblichkeit nicht nach-weisbar.

Wuchs anfangs inguten äusseren Ver-hältnissen auf, hattespäter mit Entbehrun-gen zu kämpfen. Er-krankte während desFeldzuges von 1866 anschwerem Rheu-matismus; früherhatte er die Pockenüberstanden.

Gehörte zur Einschliessungsarmee vor Metz und er-krankte dort schwer an Ruhr.

1873.