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X. Kapitel: Kriegs-Psychosen.
Band VII.
Lau-fende
No.
1.
Charge.Alter zur Zeit
des Krieges.Civilberuf.
2.
Anamnestische Daten.
Hereditäre
und individuelle
prädisponirende
Momente.
3.
Ort, Zeit und Art der Verletzung.Bemerkungen zur Verletzung.
4.
zu xv.
genügend nach hinten drehen, noch fest an die Brust heran-ziehen oder hoch erheben konnte, so dass er in der Führungdes Degens, vorzugsweise aber beim Ankleiden (Einführendes Annes in den Aermel) behindert war. Erst im Jahre 1878sah er sich genöthigt, wegen Zunahme der Beschwerden noch-mals Teplitz aufzusuchen. Gleichwohl verschlimmerte sichseit jener Zeit, namentlich aber seit dem Frühjahr 1881, seinZustand stetig. Die Narbe brach einige Male auf, beianhaltendem Gebrauche des Armes stellten sich Schmerzenhäufiger ein als sonst. Letztere waren intensiver, strahltennach verschiedenen Körpergegenden hin aus, nach Vorder-arm, Schulter, Nacken, Hals und Brust. Der Arm konntenur in beschränktem Maasse nach der Kreuzgegend hingeführt, nur ungenügend und langsam erhoben werden.Er ermüdete leichter, die Führung des Degens wurde er-schwerter, noch schwerer das selbstständige Anziehen vonKleidungsstücken. Das Allgemeinbefinden zeigte sichin Mitleidenschaft gezogen: der bis dahin zähe Körperwar gegen Einflüsse der Witterung weniger widerstandsfähig,es bestand Neigung zum Frösteln, leichtere Ermattung nachkörperlichen Anstrengungen, nach längeren Dienstübungen.Auch das Beiten wurde unbequem und strengte an. DieFrische undElastizität des Geistes fing an nachzu-lassen, die Klagen über Schmerzen im Arm, Schwere imKopf, Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit undArbeitslust wurden häufiger. Im Sommer 1883 besuchtePatient nochmals Teplitz, ohne dass wesentliche Besserungerreicht wurde. Ende 1883 nöthigte ihn sein Leiden, ausdem Dienste zu scheiden.
Zeit,
zu welcher die
Geistesstörung
unzweifelhaft
hervortrat.
5.