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Vil. .Kapitel: Genickstarre. (Meningitis cerebro-spinalis.)
Band VII.
30. Januar: P. regelmässig. Kopfschmerz; Delirien. Nacken-starre mittleren Grades. Druck auf die Halswirbel schmerzhaft.Patient verzieht hei Bewegungen schmerzhaft das Gesicht.
31. Januar: Viel Klagen über Kopf- und Kreuzschmerz.
1. Februar: Kopfschmerz.
2. Februar: Der Kopf anscheinend besser beweglich; sonstdieselben Beschwerden.
3. Februar: Schmerzen im Schädel und Kreuz anhaltend.
4. Februar: Zweimaliges Erbrechen. Zunge dick gelb-weiss belegt, Spitze geröthet.
Abends klagt der Kranke und stöhnt fortdauernd. Derlinke Arm ist gelähmt, unvollständig gelähmt auchdas linke Bein. Patient erbricht nach dem Genuss von Bouillon.Keine Anästhesie.
In der Nacht zum 5. Februar Exitus lethalis.
Die Temperatur beschrieb die in Zeichnung 19 ver-anschaulichte Kurve.
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Februar.
29. 30. 31. 1. 2. 3. 4.
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Krankheitstag: 7.
8. 9. 10.
Zeichnung 19.
11.
12.
13.
Sektion: Starke eitrige Trübung der Konvexitätsmeningen,besonders in den Vertiefungen zwischen den Gyris, geringerenGrades an der Basis. Gehirn hyperämisch. Ventrikel frei.Ausser geringem Katarrh im Darm keine Veränderung. Milzwenig vergrössert.
XX\II. Friedrich August P., Schütze im Königl.Sächsischen Schützen-(Füsilier-) Regiment No. 108, ging am6. Januar 1871 dem 6. Feldlazareth XII. Armeekorps mitKlagen über unerträgliche Stirnkopfschmerzen zu. Patientwimmert und stöhnt unaufhörlich, ist ganz unbesinnlich.
7. Januar: Starkes Durstgefühl, Zunge belegt, Lippentrocken. Sensorium frei. Fortdauernder Kopfschmerz, welcherohne voraufgegangenes Unwohlsein plötzlich und gleich sehrintensiv eingetreten sein soll. Verstopfung.
8. Januar: Kann den Kopf nicht beugen, klagt über Nacken-schmerzen.
10. Januar: Rückensteifigkeit. Kopf- und unerträglicheKreuzschmerzen. Oberflächliche unregelmässige Respiration.H. L. U. Dämpfung, reichliche Rasselgeräusche. Sputumblutig gefärbt.
11. Januar: Enormer Durst. Abends wird der Kranke un-besinnlich. Verstopfung.
13. Januar: U.U. beiderseits Dämpfung. Sputum s dirbluthalt ig. Mühsame häufige Respiration, Delirien.
15. Januar: Lippen fuliginös, rissig. Verstopfunghält an.
17. Januar: Unaufhörliche Delirien. Starke Cyanose. Pulskaum zu fühlen.
19. Januar: Abends 10 Uhr Tod.
Der Fieberablauf wird durch Zeichnung 20 verdeutlicht.
XXVIIT. Heinrich L., Musketier der 7. KompagnieOldenburgischen Infanterie - Regiments No. 91, wird am28. Mai 1871 plötzlich von starken Kopfschmerzen be-fallen.
Rec. ins 5. Feldlazareth X. Armeekorps zu Troyes am2. Juni. Steifigkeit der Nackenmuskeln, Zunge fast rein,feucht. Appetit massig. Lungen frei. Leib weder aufgetrieben nochempfindlich. Verstopfung. Radialis von mittlerer Spannung.
5. Juni: Strabismus convergens. Sehvermögen aufdem linken Auge herabgesetzt. Pupillen weit und wenigreagirend. Klagen über starke Schmerzen in Kopf und Nacken.Zunge weiss belegt, feucht.
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6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19.M. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. A. M. A.
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Zeichnung 20.