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IV. Kapitel: Erkrankungen des Centrul-Nervensystems und nervöse Störungen nach Verletzungen.
u VII.
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Name
und
Regiment
Art, Ort und
Tag der
Verletzung
Krankheitssymptome
gleich nach der
Verletzung
Diagnose
Verlauf
Qu
LXIII.
8.,
5. Badisches
Infanterie-Regiment
No. 113.
Gewehrschuss.
Der Schuss trat durchden Nacken linkerseitsamKapuzinermuskel einund in der Höhe deszweiten Rückenwirbelsaus. Länge des Schuss-kanals 9 cm. Wirbelsäulegestreift, die Narbe festaufsitzend; Bewegungs-fähigkeit gestört.
Bett
LXIV.
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G*ewehrschuss.
Die Chassepotkugeldrang durch den Tor-nister und fiel von selbstwieder aus der Wunde,die sie noch im Rückenmachte.
Die Weichtheile waren rechts biszum 5. Brustwirbel durchbohrt undan den hinteren Rückenmarks-strängen eine solche Prellung ent-standen, dass zwar vollkommenfreie Motilität, jedoch eine in der
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handen war, dass der Kranke einen zwischen Zehen und äusserer Seite des linken Unterschenkels (bis zudessen Mitte) angebrachten Nadelstich nur als schmerzhafte Empfindungen der Interkostalnerven der links-seitigen 7. Rippe verspürte; nach drei Wochen konnte die Entlassung aus dem Spitale erfolgen, da vollständigeHeilung eingetreten war.
Dritter Abschnitt.Nervöse Störungen nach Schussverletzungen des Halssympathikus.
In der Berliner klinischen Wochenschrift, Jahrgang1870, erzählt Seeligmüller eine Anekdote aus der KlinikHutchinson's. Hiernach stellte Hutchinson 1868 einenMann vor, welcher 8 Tage zuvor das linke Schlüsselbeingebrochen hatte. Der Kranke behauptete, er habe seitdemdas Gefühl in dem linken Arme ganz, die Bewegungsfähig-keit aber bis auf eine geringe Beweglichkeit des Daumensverloren. Hutchinson untersuchte und erklärte plötzlich,zum gewiss nicht geringen Erstaunen der Zuhörer, denMann für einen Simulanten. Er hatte dafür seine Gründe.Erstens gab der Verletzte Hautstellen als anästhetischan, die es nicht sein konnten; zweitens machte derselbesich bei dem passiven Versuche, seinen Ellenbogenzu beugen, durch einen aktiven Widerstand verdächtig;
drittens fand sich bei ihm auf der angeblich geläkSeite eine völlige Integrität des vom linken Halssyithikus innervirten Gebietes. Eine Sympathikuslähmung tiHutchinson aber, wie er sagte, bei traumatischer 1mung des Plexus fast nie vermisst. Dass er bezüglichWahrheitsliebe des vorgestellten Mannes im Rechte iergab sich alsbald. Eine knappe Diät trieb den ¡älantén aus dem Krankenhause.
Anders verhält es sich aber mit der bestimmten Iklärung Hutchinson's über das fast konstante Zusan»treffen der traumatischen Plexus- und Sympathikuslätoderselben Seite. Ein solches kann nicht als die Mgelten. Von den Chirurgen wird freilich im Allgemttwenig auf die Komplikation geachtet, obwohl gerade I
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