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Trost für 1849 : mit 4 Holzschn.
Entstehung
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Für die Denker der Gegenwort!

Im Verlage von Ioh. Heinr. Schulz in Düsseldorf ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:

Die Entwickelung der Gottesidee.

Mit einem Vorwort:Die Annst und die AestethiK.

Von

T h. Kaufmann.

Mit acht nach großen Cartons ausgeführten Kupferstichen.Groß Quart-Format. Preis I» Tylr.

Der Verfasser stellt in dem Vorwort, in welchem er den Zusammenhang von Schrift und Bildern erklärt und rechtfertigt, zugleich seine Meinung von dem Entwickelungsprozesscder Kunst, ihrer gehabten Wirksamkeit in den verschiedenen Zeiten und ihrem Sollen auf.

Der Haupttert enthält zuvörderst eine Darlegung der Eindrücke, welche die (von allen Einwirkungen und Formen menschlicher Thätigkeit noch reinen) Erscheinun-gen der objektiven Welt auf die (gleichfalls noch jungfräuliche und. aller historischen Erfahrung entbehrenden) Natur des Menschen ausüben müssen. — Aus der Art dieserEindrücke zeigt er die Entwickelung der bestimmten Formen, in welchen die Gottesidee zuerst auftritt und indem diese Formen mit ihrer Firirung nun ihrerseits wieder der Erkläruugs-gnmd des veränderten Verhaltens des Menschen zur objektiven Welt werden, entspringen aus der Verfolgung der damit veränderten Wechselwirkung beider, (als Produkt der-selben,) die weiteren wesentlichen Verwandlungen des Gottesbegriffes, wie sie in der Geschichte als heidnische, jüdische, christliche Gottesideen und deren Abzweigungen vorliegen. DerVerfasser sieht in dem bestimmten Inhalt der in einer Periode herschcnden Gottcsidee den Faktor, welcher im Großen und Ganzen dem Thun der Menschen dieser Periode die wesentlicheFärbung verleiht und giebt nun in den Bildern eine Darstellung derjenigen Ereignisse, welche als Ausdruck der Wende- und Höhenpunktc im Prozeß jener Venrandlungen des Gottesbe-griffes hervorragen. Die Bilder geben in ihrer Reihenfolge somit eine sinnliche Anschauung des ganzen Ganges jener Entwickelung und sind gewissermaßen der praktische Beweis der imTcrt gegebenen Theorie

Von da, wo die Kunst aus Mangel fernerer Position zu Ende ist, führt der Verfasser im Tcrte die Consequenzen bis zur Gegenwart. — Mit dieser kurzen Schilderung seines-Inhaltes empfehlen wir dieses auch äußerlich auf's reichste ausgestattete Wert allen Denkern der Gegenwart zu eifrigem Studium! —

Druck von E. H. Müller m A,i>l,c».