1 HI. Allgem. Theil.
II. Beschreibung der Präparate n. s. w.
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L unvollständige Krankengeschichten.Krankengeschichte 32.
y H vom 3. Bayerischen Jäger-Bataillon, verwundet imI ttleren Drittel des rechten Oberschenkels. Krankengeschichte
Im Februar 1873 war das Bein um 4 Querfinger verkürzt,i, t r n j e ffelenk steif, von Zeit zu Zeit sollen sich noch Knochen-Lickcben abstossen, doch konnte der Verwundete mit Hülfe|«nes Stockes gehen.
Krankengeschichte 33.
0. Französischer Soldat, verwundet am 30. November 1870IbeiEpinay im oberen Drittel des linken Oberschenkels. Eingangs-fnung eine Hand breit unter dem grossen Bollhügel aussen,iseangsöffnung innen eine Hand breit unter dem Mittelfleisch,MuiBskanal von aussen unten nach innen oben verlaufend.ings Lagerung auf schiefer Ebene, vom 12. Tage an»verband. Anfänglich starke Jauchung, häufige leichtererangen, ziemlich hohes Fieber Am 12. Dezember 1870:jitfemung von etwa 12 grösseren und kleineren Knochen-nlittern, worauf die Eiterung sich besserte. Druckbrand. Am.Dezember 1870: Gypsverband, Verkürzung beträgt 10cm.2. Februar 1871: Allgemeinbefinden befriedigend, Aus-ng geheilt, die andere Wunde sieht gut aus, bloss-er Knochen nicht zu fühlen, Druckbrand in der Heilunggriffen. An Frankreich ausgeliefert.
Krankengeschichte 34.
R., Französischer Soldat, verwundet am 30. November 1870Epinay: Linker Oberschenkel, Grenze des mittleren unduteren Drittels. Schusskanal in horizontaler Richtung ver-bfend. Anfangs Streckverband mit Gewichten, Eiterung he-iratend. Am 12. Dezember 1870: 3 grössere Splitter entfernt,rorauf die Eiterung nachlässt. Am 20. Dezember 1870: Gyps-erband, Verkürzung 11 cm. Am 2. Februar 1871: Fieber immerBering, Allgemeinbefinden vortrefflich, keine Eitersenkuug, gutes»wehen der in der Heilung begriffenen Wunden, kein rauherbchen. An Frankreich ausgeliefert.
Krankengeschichte 35.
A.B., vom 12. Bayerischen Infanterie-Regiment, verwundetam 1. September 1870 bei Sedan: Schuss durch beide Ober-schenkel. Schussbruch des linken Oberschenkels. Lebt als gänz-lich erwerbsunfähiger Invalide.
Krankengeschichte 36.
36. P. B., vom 12. Bayerischen Infanterie - Regiment:Schussbruch des linken Oberschenkels im unteren Drittel. Kniesteif, starker Knochenvorsprung über dem inneren Gelenk-knorren. Verkürzung 5 cm.
Krankengeschichte 37.
G. L., vom 10. Bayerischen Infanterie-Regiment: Schuss-bruch im oberen Drittel des rechten Oberschenkels. Kugel vonhinten und oben nach vorn und unten. Verkürzung 6 cm. Gehtmit 2 Stöcken.
Krankengeschichte 38.
R. P., vom 1. Bayerischen Jäger-Bataillon: Schussbruchdes rechten Oberschenkels im unteren Drittel. Knie auf-getrieben, Kniescheibe vergrössert und unbeweglich, Steife desKnies, Schienbein stark verdickt. Verkürzung 6cm. Geht mit2 Krücken, später Schienenapparat und Stock.
Krankengeschichte 39.
M. G. IL, vom Rheinischen Jäger-Bataillon No. 8: Schuss -bruch des linken Oberschenkels im unteren Drittel. Gypsverband.Januar 1873: Das Bein ist geheilt, jedoch 3 Zoll — 7 bis8 cm — verkürzt und in Folge dessen unbrauchbar.
(Bericht des Bürgermeisters.)
Krankengeschichte 40.
F. M., Sergeant im Garde - Festungs - Artillerie- Regiment,verwundet am 1. September 1870 bei Sedan: Schussbruch desrechten Oberschenkels im unteren Drittel. Gleichzeitig Ampu-tation des linken Unterschenkels.