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Theil.
II. Beschreibung der Präparate u. s. w.
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Präparat 25.
- ,, ul . a femoi'is (dextri) mit starken Nekrosen der Bruch-ränder und plattgeschlagener Kugel."
Pas Präparat ist sehr ähnlich dem auf Blatt XXIX (Tafel 16)1 ldeteu, doch fehlt, wenn man versucht, die beiden Stückeander zu passen, ein erhebliches Stück der hinteren Wand.!)■ iWenzung der abgestorbenen Theile ist weit vorgeschritten,mbildeter Kallus fehlt vollständig, die Aufschlagstelle derC «el ist nicht zu erkennen. Die plattgeschlagene Kugel istet« zweiinarkstückgross, am Rande umgebogen, wenige Milli-meter di* u" d wieg* 20 &
Präparat 26.Schussf'raktur des Überschenkels mit zwischen den Frag-menten liegendem deformirten Projektil."
Abgebildet auf
Blatt XXXII.leüefbrnch des Femur mit stecken gebliebener Kugel."(Siehe Tafel 17, Fig. b.)
Das Knochenpräparat besteht aus den beiden Stücken des(feischenkeis, die Bruchüächen zeigen abgestorbene Ränder, in'■r am oberen Bruchende befindlichen Kallusmasse ist einlligerter, abgestorbener Splitter eingebettet. Am unterenbacheDde befindet sich eine ziemlich ausgedehnte, dem oberenichende zugekehrte Strecke rauhen Knochens, welche denjndruck macht, als hätte sich hier das obere Bruchende aniem unteren längere Zeit hin- und hergerieben. Dieses Präparatbezieht sich vielleicht auf den Verwundeten A. M. vom In-knterie-Kegiment No. 93, verwundet am 21. September 1870tor Paris. Streckverband mit Gewichten, Drahthose, Ruhr.ilfragmente in der Markhöhle liegend. (R. v. Volkmann.)Die ganz unförmlich gestaltete Kugel liegt dem Präparate
gleichen ein 1 cm breiter, 4 cm langer Knochensplitter.
Blatt XXXIII.
älenteti^Ifelokation der Fussspitze nach innen. Tod au Verblutung
ans der durchschossenen Art. cruralis trotz mehrfacher
Unterbindungen."
(Siehe Tafel 17, Fig. c.)
Verschiedenes.
Präparat 27.
ck-sfraktur des unteren Endes des Femur mit starkerWlusbildung und ausgedehnter Nekrose des obereuBruchendes".
Das untere Bruchende ist dargestellt aufBlatt XXXIV.
IdmBsfraktur des Femur mit ins Knie penetrirendenrakturen (Fissuren). Die Fissuren absichtlich stärker mar-in, als am Präparat, wo sie durch Kallus-Ein- und Ueber-lagerungen verdeckt und verwischt sind."(Siehe Tafel 18, Fig. a.J
KniekelTag. seikm au-5.)
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auffällig ist das obere Bruchende, welches näch-tlich gezeichnet und auf Tafel 18, Fig. b dargestellt ist.
Blatt XXXV.
„In die Markhöhle geschleuderter Splitter. Langandauernde
schwere Eiterung. Amputation."
(Siehe Tafel 19.)
Heilungsvorgänge.
Präparat 28.„Verheilte Schussfraktur des Femur mit steckengebliebenemProjektil und schwerer fistulöser Eiterung."Das Präparat besteht aus drei Theilen: a) Theil der rechtenBeckenhälfte mit der Pfanne, an welcher sich Knochenauswüchseund unregelmässige Substanzverluste befinden, b) Oberes Endedes rechten Oberschenkels, 4 cm unterhalb des kleinen Roll-hügels abgesägt. Am Kopf sehr reichliche Knocbenauswüchse_Dicht unterhalb des kleinen Rollhügels beginnt eine mächtigespindelförmig gestaltete sehr kompakte Kallusmasse, welchenamentlich die Innenseite des Oberschenkels einnimmt. Aufder Sägefläche erkennt man an der äusseren Peripherie denDurchschnitt durch den Schaft mit dem Markraum, an derInnenseite des Schaftes befindet sich im Kallus eine unregel-mässig halbkugelige Höhle, die obere Hälfte des Lagers derKugel, zu welcher durch den dicken Kallus zwei Knochen-fisteln führen, c) Unteres Ende des Femur mit der im Kalluseingebetteten Kugel. Die Bruchenden waren in Winkelstellung,Spitze nach aussen, durch die mächtigen Kallusmassen, die vor-zugsweise die Konkavität des Winkels einnehmen, miteinanderverbunden. Die ursprüngliche Beschaffenheit des Bruches lässtsich nicht mehr erkennen. Auch die Kniegelenks-Epiphysezeigt Knochenauswüchse.
Präparat 29.„In ganz ungewöhnlich starker Dislokation konsolidirteOberschenkel-Schussfraktur. Dem betreffenden Kollegen(innerer Arzt) war offenbar die Gewichtsextension nicht
bekannt."Abgebildet auf
Blatt XXXVI. Ohne Bezeichnung.(Siehe Tafel 20, Fig. a.)
Präparat 30.
„Schussfraktur des Femur mit Nekrosen."
Ganzer rechter Oberschenkel, Bruchstelle im unterenDrittel durch mächtige Kallusmassen zusammengelöthet. ImKallus zahlreiche grössere und kleinere Oeffnungen, nach derMarkhöhle führend, im Kallus eingeschlossen mehrere grössereund kleinere abgestorbene Splitter und Bruchenden; ein spitzerabgestorbener Splitter steht aus einer Oeffnung im Kallus recht-winklig zur Richtung des Oberschenkels nach hinten hervor.Die Bruchenden sind im stumpfen Winkel mit der Spitze nachhinten verlöthet.
Blatt XXXVII.
„Pseudarthrose bei noch bestehender Eiterung (Fisteln).
Starke Ostitis am unteren Ende des Femur."
(Siehe Tafel 20, Fig. b.)
Blatt XXXVIII.
„Pseudarthrose bei noch bestehender Fisteleiterung, der
der Kranke — Preussischer Offizier — erlag."
(Siehe Tafel 21.)
siniWs-BericM tber die Deutschen Heere 1870/71. IIL Bd. Allgem. Theil.
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