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III. Kapitel: Grössere Operationen.
ßandllt. Allgem.Thtj
besteht, liefert die folgendetrag, welche irsgesammt 209die Behandlungsdauer im V.verzeichnet findet. Dieselbe3 Jahre bei 2 Amputirten,
Zusammenstellung einen Bei-Amputirte betrifft, bei denenBande dieses Berichtes sich
betrug:
20 Monate
„ 1
18 „
. 1
16 „
„ 1
15 „
„ 3
14 „
n 2
13
n 4
12 „
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11 „
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10
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9 „
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7 Monate bei 16 Amputirten,
6 „
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3 „
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IV» ■
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a 26„ 22» 5-, 12
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1 Monat „ 73 Wochen _ 1
H. Beabsichtigte, jedoch nicht ausgeführte Glied-absetzungen. — Mehrfache Gliedabsetzungen. —Absetzungen nach mechanischen Verletzungen,Erfrierungen und im Verlaufe von Krankheiten.
Nachweislich unterblieben einige Gliedabsetzungen,welche nach Art der Verletzung als nothwendig angesehenwurden, wegen hoffnungsloser Schwäche der Verwundetenoder in Folge ihres Einspruches. Einzelne, welche dieOperation verweigerten, kamen gleichwohl mit dem Lebendavon. Die näheren Angaben über diese Verwundeten sindim Speziellen Theile dieses Bandes (S. 678, 721, 747, 776,813, 843, 1129) gemacht.
34 Fälle von zweifacher Gliedabsetzung oderGliedabsetzung und Gelenkaussägung (darunter 20= 58.8 # mit tödtlichem Ausgange), sowie 1 Fall vondreifacher Gliedabsetzung bei Deutschen 1870/71 sind(nebst 20 Doppeloperationen an Franzosen) in Tabelle VIII(S. 40* bis 43*) der Operationsstatistik in mannigfacherWeise zusammengestellt. Eine weitere Mittheilung überAuslösung im Handgelenk und Absetzung am Oberschenkelam Tage der Verwundung bei einem (am nächstfolgendenTage gestorbenen) Deutschen findet sich im Nachtragezum V. Bande dieses Berichtes, S. 666. Einschliesslichdes letzteren Verwundeten handelte es sich bei 26 Deut-schen (mit 17 -— 65.4 % Todesfällen) um Absetzung zweiergrösserer Glieder, bei 6 (mit 1 Todesfall) um diejenigeeines grösseren Gliedes und von Fingern oder Zehen, bei3 (mit 2 Todesfällen) um Absetzung eines grösseren Gliedesund Aussägung eines Gelenkes. Von 7 an beiden Ober-schenkeln Amputirten genas 1. Bei 25 Deutschen (mit16 Todesfällen) geschahen beide Operationen an einem unddemselben Tage, 1 mal lag zwischen den beiden Eingriffen
ein Zeitraum von 1 Tag, 2 mal ein solcher von 2 Ta»1 mal von 16 Tagen, 1 mal von mehr als einem Vierteljahrbei 5 Deutschen ist die Zeit der Ausführung nicht beWVon den 25 an einem und demselben Tage vorgenommen»Doppeloperationen bei Deutschen erfolgten 17 (mit«%Todesfällen) am Tage der Verwundung, 5 (mit 3 Tode*fällen) am 1. Tage, 2 (mit 1 Todesfall) ain 2. Tage natlder Verletzung; 2 erst am 14. und 15. Tage einer rJfachen Operation Unterworfene starben. Nach einer Dop»;Operation (Absetzung des linken Oberarms und vollständigAussägung des rechten Ellenbogengelenks war die Wdheilung schon nach 20 Tagen beendet'). Auch bei i 9(an einem und demselben Tage, und zwar am Tage kVerwundung) an 3 Gliedern Amputirten 2 ) gestaltete ■der Verlauf zunächst so günstig, dass der Verwundete an42. Tage als geheilt nach Deutschland befördert rvmkonnte. Erst in einem heimischen Lazareth gesellte sielHospitalbrand und Bachendiphtherie hinzu, wodurch die end-giltige Heilung bis in den 4. Monat hinein verzögert wari'i
Wegen der Zeit des Todes nach Doppeloperatio«s. Tabelle XLIV No. 11 (S. 164*) der Operationsstatisi
Tabelle XXI (S. 92* und 93*) der Operations*! |endlich zählt folgende nicht wegen Verwundung dorA'Kriegswaffen vorgenommene Gliedabsetzungena«!:
im davon IGanzen gestorba |[nach mechanischen Verletzungen 69 9
j nach Erfrierungen..... 27
Deutschen | im y erlau f e Ton Krankheiten . 23 ;
Summe . . 119 323 1
beiFranzosen
(nach mechanischen Verletzungen
! nach Erfrierungenim Verlaufe von Krankheiten
Summe . . 8Die Gliedabsetzungen nach Erfrierungen bei Deutaklerfolgten 3 mal am Unterschenkel, 2 mal im Fussgeleotl22 mal an Mittelfuss und Zehen. Die Absetzungen nullmechanischen Verletzungen weisen im Ganzen eine »|heblich geringere Sterblichkeit auf als diejenigenVerwundungen durch Kriegswaffen, aber von 11 wegen»!chanischer Verletzungen vorgenommenen Oberschenkel!amputationen endeten 8 = 72.7 £- tödtlich.
i) Siehe V. Band dieses Berichtes, S. 387 No. 12.
2) Siehe ebendas. S. 333.
3) Auch der unter No. 12 auf S. 389 im V. Bande unter!Doppeloperationen aufgeführte und bei diesen in der Operat»|Statistik verrechnete (tödtlich verlaufene) Fall gehört eigentldie mehrfachen Gliedabsetzungen, da ausser der AbsetzungUnterschenkel und der Auslösung zweier Zehen noch die AtßMzweier Finger erfolgte. — Der ebendaselbst unter No. 13 »ofjflVerwundete hatte 5 Schusswundeu davongetragen.