öligem. Theil.
ieses Hinein-ibleiprojektilsich leichtlarnniers der-: einzutreibenles Bleies ist
jotgeschossese Entstehungies trifft auf3 plattet sichher einanderb. Ebenfallsft auch dieschon früheris diesen auf311. Die auf-;s Chassepot-ler Weichheitanderen Um-hoss, sondernnden sich dieverschiedeneri'enüber demVerden eigen-i Aufschlagen
Tafel LVI.
Band III. Allgem. Theil.
I. Abschnitt: Ansichten und Beobachtungen über die Art der Geschosswirkung.
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ausschliesslichonstruktionen,len anbelangt,tieregewehr^ch häufigerendurch kleinesakterisirt ist,l, d. h. des injehrs, zu den!
Geschwindig-/Irkungen ci dem 5. Feld-lchen sich dieisepot, welchesidurch charak-Bindegewebes'
sonst gleichenle Kraft eines
auf 8. 46.
schwereren Geschosses gewaltiger sein als die eines leichteren.Das Tabatieregeschoss büsste indessen viel schneller seinelebendige Kraft ein, weil es eben grösser und schwererals das Chassepotgeschoss ist. Die durch das Tabatiere-geschoss veranlassten Wunden nahmen insbesondere nachden Kämpfen im nördlichen Frankreich (Amiens, St. Quen-tin etc.) hier und da einen so schlechten Verlauf, dass, wieBusch berichtet, in den Verwundeten der Gedanke auf-stieg, dass ihre Wunden vergiftet seien. 1 ) War dies auchsicher nicht der Fall, so wird doch mit Recht darauf hin-gewiesen, dass das Tabatieregeschoss durch seine verhältniss-mässig grosse Expansionshöhlung an seiner Basis, die zurFührung durch den Lauf nothwendig war, leicht Trägervon septischen Keimen werden konnte. Andere Lazarethehaben die besonders zerstörenden Eigenschaften des Taba-tieregeschosses nicht beobachtet. Unter fünf im V. Bandedieses Berichtes niedergelegten Beobachtungen von Ver-wundungen durch das in Bede stehende Geschoss wird diegrosse Ausdehnung der verursachten Verletzung nur einmal(S. 296 No. 54) besonders hervorgehoben. 2 )
Das Kriegslazareth Strassburg, welches eine AnzahlDeutscher Verwundeter, deren Wunden von grossen Minie-geschossen herrührten, zu behandeln hatte, konnte wesent-liche Abweichungen von den übrigen Gewehrschusswundennicht bemerken. In drei Fällen der Kasuistik im Spez. Th.dieses Bandes (S. 153 No. 58, S. 238 No. 69, S. 792 No. 140)wurde die Minie'kugel im Schusskanal aufgefunden. Zweiandere Verwundungen durch Miniegeschosse sind im V. Bd.dieses Berichtes (S. 59 No. 71 und S. 585 No. 7) ver-zeichnet. Chenu berichtet bezüglich des Tabatiere-geschosses, dass es zwei grosse unregelmässige Oeffnungenvon gleicher Grösse, ausgezackt und zerrissen, hervor-bringe. 3 )
Ueber die selteneren durch das Bemingtongewehrveranlassten Wunden ist in den amtlichen Berichten keinebesondere Beobachtung aufgezeichnet, wahrscheinlich weil
*) Uebrigens muss danach entweder die Zahl der Verwundungendurch das Tabatieregewehr auch auf dem nördlichen Kriegsschauplatzeine so geringe gewesen sein, dass sie auf das Gesammtergebnisskeinen Einfluss hatte, oder der oben behauptete ungünstige Verlaufmuss aucli bei diesen Wunden die Ausnahme gebildet haben, da —wie aus dem Text des II. Bandes dieses Berichtes des Näheren hervor-geht — die Sterblichkeit unter den aus den Kämpfen im Norden her-stammenden Verwundeten erheblich geringer gewesen ist als unter denauf anderen Theilen des Kriegsschauplatzes Verletzten.
2 ) Wegen der übrigen 4 derartigen Verwundungen siehe V. Bd.S. 48 No. 265, S. 224 No. 393, S. 233 No. 497 und S 535 No. 45.
3 ) Aus Obigem geht hervor, dass auch bei Beurtheilung derWirkungen des Tabatieregeschosses dem wesentlichsten Faktor —■ derEndgeschwindigkeit — keine Beachtung geschenkt ist. Um diebesonderen Wirkungen eines Geschosses bestimmen und sie mit denWirkungen anderer Geschosse vergleichen zu können, ist vor allenDingen nöthig, dass man ihre Endgeschwindigkeiten bei dieser oderjener Entfernung des Schützen vom Ziele kennt, denn je nachdemdiese sich ändert, ändert sich auch die Wirkung eines und desselbenGeschosses.
die Verletzungen des kleinkalibrigen, dem Chassepot anGrösse ähnlichen Geschosses sich nicht von den durch dasletztere verursachten unterscheiden Hessen.
Einen umfassenderen Gebrauch machten die Französi-schen Armeen von einer eigenthümlichen Form von Kartätsch-geschützen, den Mitrailleusen, canons ä balles. 1 )
Es muss überraschen, dass sich ungeachtet dessen ver-hältnissmässig nur wenige Nachrichten über Mitrailleusen-verletzungen finden. „Es war auffallend", schrieb MacCormac, „dass unter allen unseren Verwundeten (in derKaserne d'Asfeld zu Sedan) kein einziger sich befand, dervon der Mitrailleuse getroffen war." Zuweilen mag manwohl in Zweifel gewesen sein, ob man eine Verletzungdurch Chassepot- oder Mitrailleusengeschoss vor sich gehabthat. Das 8. Feldlazareth IV. Armeekorps zählte unter451 Schusswunden 412 Verletzungen durch Gewehrgeschosse,39 durch Granatsplitter verursachte. „Welchen Antheil anersterer Zahl die Mitrailleusengeschosse gehabt haben, warnicht festzustellen, da sich zwar viele Schusswunden mit auf-fallend grosser Eingangsöffnung fanden, aber keine einzigeMitrailleusenkugel herausgezogen worden ist." Selbst wennman das Geschoss in der Wunde fand, konnte die Deutungnoch unsicher bleiben: die Leichtigkeit, sich zu verunstaltenund sich zu theilen, besassen beide in Betracht kommendenGeschossarten. Das 1. Feldlazareth V. Armeekorpsschreibt: „So viele Kugeln auch entfernt wurden, so konnteman doch in keinem Falle sagen, ob sie von einem Chassepotoder einer Mitrailleuse herrührten. Einige waren allerdingsvon einer Grösse, dass man ein Mitrailleusengeschoss vorsich zu haben glaubte." Im 9. Feldlazareth IL Armee-korps fand man bei einem an Pyämie in Folge eines Ober-schenkelschussbruchs Verstorbenen an der hinteren Peri-pherie des Oberschenkels zwei Bleistücke: ein blattförmigesim Gewicht von 21.sg und ein kleineres 2.o g schweres,„wahrscheinlich von einer Mitrailleusenkugel herrührend".Dem angegebenen Gewichte nach würde man letztereAnsicht geradezu verneinen müssen. Es tritt daraus zuTage, wie unsicher man gegenüber der Unterscheidungzwischen Chassepot- und Mitrailleusenverletzung war, w T asum so weniger überraschen kann, als im Spez. Th. diesesBandes (S. 15) dargelegt ist, dass es sehr häufig sogarunmöglich blieb zu sagen, ob eine Wunde durch Artillerie-oder durch Gewehrfeuer hervorgebracht war. Es ist dahernicht einmal ersichtlich, ob die Zahl der durch canons äballes Verletzten und in ärztliche Behandlung Gekommeneneine nur irgend bedeutende war. Obwohl der geringeStreuungskegel dieser Geschosse von vornherein vermuthenlässt, dass der Getroffene häufig zugleich durch mehrereProjektile verwundet wurde, so enthält die Kasuistik, ab-gesehen von dem in diesem Abschnitt an späterer Stelle er-wähnten Falle, doch nur wenige (4) beweiskräftige Beispiele.
i) Vergl. IV. Band dieses Berichtes, S. 3 und Tabelle 1 auf S. 46.
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