llgem. Theil.
) in weiter
bestanden;, dass daserschiedene
erwähntendamaligen;hosses dar,Ijen werden,ein Gebietebezeichnen.3 erwähntenn der NäheGeschosseper primamhüssen warn aber auchterguss undund durch-n." 1 ) Aehn-aber freilichliüssen ohneAnfang anitze zu denisig kleinenen, wie siealle vor, inen in ihrerth VIII. Ar-)ei welchemikelknochensr MarkhöhleKrieges nochLodernen Ge-e ja bei denigung hatte,iden erzeugt
i Preussischeigen hervor-uten die An-i. Eine aus-r zu Gunstenben, ist nicht[riegslazareth)ie Sterblich-er Franzosener, „dass die
jeziellen Theile
udes namentlichundung des H.sehenen Längs-
Band III. Allgem. Theil. I. Abschnitt: Ansichten und Beobachtungen über die Art der Geschosswirkung.
Verletzungen auf beiden Seiten gleich schwer, die Wider-standsfähigkeit des Organismus gegen dieselben ziemlichdie gleiche war." „Damit fällt auch", fährt H. Fischerfort, „soweit man eben aus unserem Material sich Schlüsseerlauben darf, die oft gehörte Behauptung fort, dass dasPreussische Langblei schwerere Verletzungen mache, alsdie Chassepotkugel." Fischer selbst hält das Materialfür zu klein, um sichere Schlüsse daraus ziehen zukönnen; aber selbst ein sehr grosses statistisches Materialwürde zu einem unanfechtbaren Urtheil nicht führen, weilder Wundverlauf, namentlich im Kriege, noch von zu vielenanderen Umständen abhängig ist, die mit der geringerenoder grösseren Schwere der Verletzung in keinem unmittel-baren Zusammenhange stehen. ! )
In Landsberg a. W. fand man die durch das Zünd-nadelgeschoss verursachten Wunden bösartiger. „Esscheint", berichtet der Chefarzt, „dass das Chassepot keineso schlimmen Verwundungen herbeiführt, als das Zündnadel-gewehr. Vielleicht dürfte bei diesem Vergleich auch dieSeelenstimmung in Betracht kommen, welche den Verlaufder Heilung beeinflusst." Soll auch ein Einfluss der letzterenArt nicht ganz geleugnet werden, so zeigt doch ein Blickauf die Gesammt-Sterblichkeit unter den in DeutschenLazarethen behandelten Französischen Verwundeten, dassfür den in Landsberg entstandenen Eindruck zufällige Ver-hältnisse maassgebend gewesen sind. 2 )
1 ) Bin einigermaassen zutreffendes Brgebniss würde auf statistischemWege nur zu gewinnen sein, wenn alle überhaupt oder doch währendeiner gewissen Periode des Krieges verletzten Deutschen und Franzosenvon Deutschen Aerzten in Deutschen Lazarethen oder von FranzösischenAerzten in Französischen Lazarethen behandelt worden wären. Zudemdürften auch nur die gleichwerthigen Verletzungen einander gegenüber-gestellt werden; z. B. 1000 Oberschenkel-Schussbrüche, durch dasChassepotgeschoss hervorgerufen, führten xmal zum Tode, durch dasPreussische Langblei x±xmal.
2 ) Nach den Angaben im IL Bande dieses Berichtes (S. 209)starben von den 35 898 in Deutsche Sanitätsanstalten aufgenommenenverwundeten Franzosen unter Deutscher Pflege nur 3000 = 8.36 J] derBehandelten, von den 99 566 in ärztliche Behandlung gelangtenDeutschen Verwundeten hingegen 11.l f. Es wäre jedoch irrig, ausdieser geringeren Sterblichkeit unter den Franzosen auf leichtereVerwundungen bei letzteren schliessen zu wollen. Das günstigeBehandlungsergebniss bei diesen, wie es in obigen Zahlen sich dar-stellt, ist vielmehr nur ein scheinbares und zwar dadurch bedingtes,dass gerade von den am schwersten verwundeten Franzosen viele beidem Abmarsch Deutscher Lazarethe den Französischen Ortsbehördenübergeben und damit der Verwerthung für die in Hede stehendeStatistik entzogen worden sind. — Unter Denjenigen, an welchennach Verwundung durch Kriegswaffen grössere Operationen vor-genommen wurden, stellt sich nach Tabelle I der Operations-Statistikdas Verhältniss wie folgt: Von 4398 operirten Deutschen starben2043 = 46.4°, von 1263 operirten Franzosen nur 529 = 42.o 8, aberbei weiteren 226 = 18.0$ ist der Endausgang unbekannt. Nimmtman an, dass von letzteren 226 ebenfalls nur noch 40 bis 50 g erlegenseien, so ergäbe sich für die operirten Franzosen eine Sterblichkeitvon rund 50 §-, also eine etwas grössere als für die operirten Deutschen.Offenbar ist man jedoch nicht berechtigt, ein derartiges, verhältniss-mässig geringes Mehr bei den Kriegsgefangenen, welche oft schon insehr üblem Zustande in Deutsche Pflege gelangten, lediglich auf
Eine vergleichende Würdigung der Wirkungen beiderGeschossarten seitens eines anderen Berichterstatters istschon S. 4 angeführt; nach ihm sollten die Verwundungendurch das Chassepotgeschoss im Allgemeinen geringfügigerNatur sein, die Verletzungen durch das Zündnadelgewehrdagegen den Charakter einer durch ein explodirendes Ge-schoss verursachten Wunde darbieten. Stromeyer stelltein einem Berichte an die Militär-Medizinal-Abtheilung dieWirkungen des Chassepot- und des Zündnadelgewehres, dieer für ziemlich gleichwerthig hielt, den Wirkungen derfrüher angewandten Geschosse gegenüber. Das Chassepot-geschoss sowohl wie das Preussische Langblei bewirkten nachihm nicht so gefährliche Zertrümmerungen der Knochen-schafte, wie die älteren schwereren Geschosse. Er fügt sodannhinzu: „In Betreff der Amputationen kann ich nur bemerken,dass die Kleinheit der Geschosse dem Kniegelenk nicht so zumVortheil zu gereichen scheint, wie den Diaphysen. Bei denzehn von mir oder unter meiner Mithilfe gemachten sekun-dären Oberschenkel-Absetzungen gab immer ein Knieschussdie Veranlassung; die Knochenzertrümmerung war für dieAerzte stets überraschend gross. Langenbeck's Bede vom22. August 1869, in welcher er die erhaltende Behand-lung vieler Knieschüsse empfahl, hatte grossen Eindruckgemacht; fast alle Knieschüsse waren in Floing primärnicht amputirt worden, sie kamen alle zur unvermeidlichenAmputation."')
Im Ganzen genommen neigte man sich, wie einzusammenfassender Ueberblick über sämmtliche Einzel-berichte nicht verkennen lässt, der Annahme zu, dass dasChassepotgeschoss — von den Naheschüssen abgesehen —verhältnissmässig leichte Verletzungen hervorrufe. AlsGrund für diese Ansicht wurde die Kleinheit dieses Ge-schosses gegenüber den Geschossen anderer Gewehre unddie geringere Durchschlagskraft als die des Hartbleis an-geführt. Aber was das Chassepotgeschoss in dieser Be-ziehung voraus hatte, büsste es wieder reichlich durch seinegrosse Weichheit ein. Diese bedingte einerseits, dass beimAuftreffen der Spitze auf harte Gegenstände sich die hinterder aufgehaltenen Spitze befindlichen Bleitheile überein-anderschoben und so den Querschnitt des Geschosses be-deutend vergrösserten, d. h. sich stauchten, andererseits,dass das Geschoss sich leicht theilte. 2 )
grössere Schwere der Verwundung an sich zu beziehen. Ganz ähnlichwie hinsichtlich der Gesammtzahl der Operirten stellt sich übrigensdas Verhältniss der Sterblichkeit unter Deutschen einerseits, Franzosenandererseits bei den einzelnen Operationen, wie ebenfalls aus Tabelle Ider Operations-Statistik hervorgeht.
!) Vergl. hierzu jedoch im Folgenden unter ..Schusskanäle" dieBerichte über Durchsetzung des Kniegelenks ohne Knochenverletzung.— Siehe auch das Kapitel „Grössere Operationen".
2 ) Vom theoretischen Standpunkte aus lässt sich in Bezug aufdie Wirkungen beider Gesehossarten mit einiger Wahrscheinlichkeitsagen: Trafen die Geschosse des Chassepots und der Zündnadel mitgeringer oder mittlerer Geschwindigkeit auf, so mochten die durch dasletztere veranlassten Zerstörungen, wegen der grösseren Schwere des