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Die Treppenhaus-Fresken von Carl Gehrts
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7geistigen Kraft. In engem Raum finden wir Mitdie Kunst wieder »mit zusammengebundenen g ebundeiienFlügeln«, freilich auch beschützt vor denStürmen der Völkerwanderung. Der Bischofzeigt ihr die hergebrachten Formen in einemalten Buche, und verlangt, dafs sie sich nichtdavon entferne, damit diese starren Formen,wie gelähmte Schemen auf's Volk herab-schauend, dazu beitragen, alle Gedanken anFrische und Freiheit zu untergraben. Ausdieser engherzigen Knechtschaft kann sich derGenius nur durch die Flucht retten. Er fliehtweit hinweg durch das Land, das anhaltende Flucht insKriege und alle Schrecken der Welt verwüstet Kloster -haben, bis er im Abendlande bei einbrechenderNacht an einer Klosterpforte Aufnahme findet.Im Hintergrunde sieht man die brennendeStadt mit den rauchenden Trümmern amRande der Heide. Krähen und Nachtvögelsind das einzige Geleite der Kunst. ZweiMönche stehen an der Pforte des Klosters,der jüngere ganz erschrocken, diese schöneweibliche Gestalt hier zu sehen, der ältere,ruhig und milde, weifs, dafs er dieser Frauden Eintritt gewähren darf, weil sie vomHimmel stammt. So kehrt sie ein, und dieMönche lernen von ihr.

In der folgenden, der gothischen Lünette, Im Dienstesehen wir, wie der Kunstsinn durch die Pflege Religion,im Kloster wieder so weit gediehen ist, dafsdas Volk Antheil nimmt. Der Genius, vorder Madonna in der Rosenlaube knieend,