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Die Treppenhaus-Fresken von Carl Gehrts
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Auf den i n der ersten Lünette der zweiten Schmal-I rummern ^md, w j e ji e Kunst auf den Paladin geflüchtetist, zu sehen, ob denn wirklich auch hier, ander erhabensten Stelle Roms, all ihre Werkezerstört sind. Sie erblickt den grenzlosenRuin der Cäsarenpaläste und das ganze riesen-hafte Rom zerstört zu ihren Füfsen. Ueber-wältigt vom Jammer dieses Anblicks brichtsie zusammen. Die Sonne sinkt. Alles,was Kunst und Bildung hiefs, droht auf immervon der Welt vor den anstürmenden Barbarenzu Grunde zu gehen, doch ein kleines un-scheinbares Licht ist geblieben in der Finster-mfs; es wächst, und tfes Chrikenthum,welches anfangs nur in unterirdischen Höhlenund Katakomben die erste Thätigkeit auf demGebiete der Kunst entfalten konnte, tritt mitseiner öffentlichen Duldung, die Kunst be-fördernd ans Licht. Wie schön stellt dieAufrichtung Mittellünette dies dar! Verachtet und ver-

c urc 1 as sc j im äht von Allen, liegt der Genius in LumpenUiristenthum. ... , ttt t. t - i r

gehüllt am verlassenen Wege; Niemand fragt

nach der einst so hoch Gefeierten in dieserWelt, wo Krieg und Elend kein Ende zufinden scheinen. Da naht in der Morgen-dämmerung die kleine Familie, und das Christ-kind hebt voll Mitleid die Arme zu sich empor.So wird sie vom Untergange gerettet, aberein langer mühevoller Weg führt zu erneutemGlanz, und wie im alten Aegypten, so beginntauch jetzt wieder die Laufbahn in Sklaverei.In Byzanz hafst man jede freie Regung der