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Die Treppenhaus-Fresken von Carl Gehrts
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höchste Begeisterung des gesammten Alter-

thums hervorrief.

Dieser Höhepunkt im Leben des Geniusgeht vorüber wie die anderen Schicksale. Mitdem politischen Sturz Griechenlands geräthdie Kunst in Gefangenschaft der Römer, und Wegführungwir sehen, wie sie, von der Höhe herab- nach Rom-steigend, durch einen rohen Krieger weg-geführt wird, während die Barbaren die Kunst-werke auf ihre Schiffe schleppen. In Romsollen sie die Gärten der Reichen schmücken,während sie in ihrer Heimath die Haine undTempel der Götter zierten, oder auf öffent-lichen Plätzen standen, damit der Sinn füralles Schöne und Grofse immer mehr imVolke geweckt werde.

In Rom sinkt die Kunst herab »zur Die- Als Dienerinnerin des Luxus«. Der Geldmann läfst seine Luxus,üppigen Formen in Marmor hauen, damit dieNachwelt wenigstens auf diese Weise etwasvon ihm erfährt. Den Dank spricht er demGenius nach Vollendung der Arbeit aus, indemer mit brutaler Miene einen Beutel Gold vorseine Füfse wirft. Die Zeit der höchstenIdeale ist vorüber, aber die Prachtliebe unddie Sucht des Cäsarthums, dem Volke einSymbol seiner Gröfse stets vor Augen zuhalten, schuf das glänzendste Städtebild, dasje auf der Welt existirt, die unvergleichlicheRoma mit viel hundert Tempeln und Palästenauf den sieben Hügeln der Stadt. Auch dasmufs wieder zu Grunde gehen, und wir sehen