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3 (1931) Vom Ausbruch des Kirchenstreites bis zum Ende des zwölften Jahrhunderts
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1006
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1006 Vierter Abschnitt. Die Dichtung

Empfängnis und die wunderbare Geburt Christi und hat doxologischenSchluß. Das fünfte De b. Maria virgine ist eine Zusammenstellung der vomDichter ausgesuchten Attribute der Maria und enthält viele Wortspiele 1(zwölf Doppelstrophen in fünf Formen). Das sechste De Maria virgine inacht gleichen Doppelstrophen, handelt von den vielfachen Fehlern derMenschen, wobei Maria um Hilfe und um Erlösung von den Sünden ge-beten wird (Analecta 54, 307. 323328. 383. 386. Misset p. 182. 209ff207. 213. 223).

Die weiteren Sequenzen gehören den Gedichten De sanctis an und wer-den eröffnet durch zwei Stücke De sanctis apostolis. Das erste preist dieApostel als den Senat Christi, sie seien die Zierde der Welt und erzählendieser von den Triumphen ihres nazarenischen Königs (zehn Doppelstrophenaus Assis. 695 s. XIII, Paris. 14452 s. XIII u. a. bei Blume, Anal. 55 3.Misset p. 221). Im zweiten Gedicht von dreizehn Doppelstrophen werdendie Verdienste und Hauptschicksale der Apostel mit Ausnahme des Ver-räters Judas hervorgehoben (gleich sind Str. 17. 10. 13 und 8. 9.11.12,aus Assis. 695 s. XIII, Paris. 14452 s. XIII u. a. Anal. 55, 4f. N. 2. Misset220f. N. 42). In dedicatione ecclesiae geht von Salomos Tempelgründungaus, führt zur Erwähnung der Hauptteile einer Kirche und dann zum salo-monischen Tempelbau zurück (achtzehn Doppelstrophen von sehr verschie-dener Bauart aus Paris. 1139 s. XII, 1086 s. XII/XIII und vielen anderenHss. bei Blume, Anal. hymn. 55, 35. Misset p. 196). De omnibus sanctisin dreizehn Doppelstrophen zu je zwei Achtsilbern preist den Himmel undseine Scharen glücklich, wo keine irdischen Mängel vorhanden sind und allesin herrlichem Lichte erscheint (aus Paris. 1086 s. XII/XIII, Bern. 620 IIs. XII/XIII Anal. hymn. 55,45 N.37. Misset p.222). De s. Andrea in neunDoppelstrophen von je drei oder vier Zeilen handelt erst vom biblischenJünger Christi und bringt dann die Hauptdaten aus der Vita s. Andreaebis zum Tode des Heiligen (aus Paris. 1139 s. XII, 1086 s. XII/XIII undvielen anderen Anal. 55, 68. Misset p. 219). De s. Augustino in elf Doppel-strophen (13. 811 je zwei jambische Achtsilber, 47 je vier dieser Zei-len) beglückwünscht die Geburtsstadt und den Tag, da Augustin geborenwurde, und fordert zu seinem Lob und Ruhm auf (aus sehr zahlreichenQuellen u. a. Paris. 10508 s. XII und 1086 s. XII/XIII in Anal. 55, 89, cf.Misset p. 170). In De s. Bartholomaeo (zehn Doppelstrophen zu je zweijambischen Achtsilbern und drei Einzelstrophen) gibt der Dichter seinerBewunderung für die Taten des Apostels Ausdruck, indem er aus dessenLebensgeschichte die Hauptzüge vorbringt (aus Rom. Angehe. D.V.3 s.XIIIAssis. 695 s.XIII und vielen andern Anal. 55, 104 f; Misset p. 211). Des. Dionysio Parisiensi erzählt die Leidens- und Wundergeschichte des Hei-ligen nach dessen Leben (zehn Doppelstrophen, davon 13 gleich, alleandern verschieden; aus Paris. 903 s. XII, Assis. 695 s.XIII und vielenandern Anal. 55, 130f. Misset p. 216). Über die heilsgeschichtliche Bedeu-tung Johannis des Täufers, seine Verkündung und Geburt und über seinLeben bis an den Tod handelt De s. Johanne Baptista (vierzehn Doppel-

1 5, 1, 2 terra non arabilis, das Wort wohl aus Plin. nat. hist. 17, 41.