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3 (1931) Vom Ausbruch des Kirchenstreites bis zum Ende des zwölften Jahrhunderts
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625
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G. Biographie. Hagiographie. Geographie 625

Ueber die Gedichte spricht sich der Verfasser im Symbol, elect. praef. (Op. ed. Bre-, 200) so aus: De metricis autem hexametris et pentametris precipue versibus quibusna°is assueveram id lector attendat, quod in his iuvenilibus annis plurimum delectatusm in ipsis ludere, quam etiam seria plerumque tractare quasi pro delictis reputaveram.led vostquam in illud Ciceronis incideramSi mihi etiam duplicaretur aetas, numquamIvrica leeerem," paulatim ad prosaica carmina me converti. Das Gedicht über die Schöp-fung nennt er in einem Briefe an das Domkapitel von Hereford (Op. ed. Brewer 1,414 13) Chronographia metrica et mundi nascentis discriptiunculam et cosmographiamnen'tametris versibus exornatam; nennt es aber in kurzer Aufzählung seiner Werke 1(1 421) plus philosophicum quam theologicum nonnullis in locis dogma secuta, ist sichalso der platonischen Richtung bewußt. Gedichte im Cambr. Corp. Christi Coli. 400s XIII in. und Mus. Brit. Cotton Vitell. E 5. Aus London Lambeth 236 ed. Brewer,Giraldi Cambrensis opera 1, 341387.

b) Prosawerke. Topographia Hibernica. Eine Frucht seines Auf-enthaltes in Irland mit dem Prinzen Johann war zunächst die eingehendeBeschreibung des Landes, wovon er allmählich vier Ausgaben machte. Erwidmete das Werk Heinrich II. und es erregte solches Aufsehen, daß es inGegenwart des Erzbischofs Baldwin von Canterbury an drei Tagen vor demOvrforder Klerus vorgelesen wurde. 2 Dabei gefielen dem Erzbischof die alle-gorischen Stellen über die Vögel so ausnehmend, daß er den Girald fragte, ober hierzu die Schriften der Väter und ihrer Ausleger benutzt hätte. 3 In derersten Vorrede zu dem Werke, die sehr reich mit Anführungen aus der altenLiteratur geschmückt ist man liest dort Stat. Theb. 12, 818f. Ovid. Met.15,877ff. Juven. 7, 69f." 64f. Hör. A. P. 373 und Carm. 4, 9, 29f. Luc. B. C.7,67 und eine Stelle aus der Vorrede zu Plinius' Naturgeschichte 4, be-merkt er, daß er in den zwei ersten der drei Teile keine schriftlichen Quellengebraucht und erst im dritten Teile einige irische Chroniken benutzt habe.Das ist insofern nicht ganz richtig, als er im Eingang zum ersten Teil fürdie Darstellung der Lage der Insel und ihrer Ausdehnung die üblichen Quel-len, nämlich Solin, Orosius, Isidor und Beda heranzieht und 1, 6 p. 28, lOff.sogar diese Quellen korrigiert, da sie nicht auf eigner Anschauung beruhten.Hier im ersten Teil handelt er von der Beschaffenheit des Landes und seinenEigentümlichkeiten, sowie vom Wild, von Fischen, Vögeln 5 und Würmern.Bei den Vögeln nennt er acetae (cardioli), ratulae, martinetae, bernacaeaurifrisii (die beiden letzten 6 auch von Alexander Neckam de naturis rerum1,48 und 58 genannt). Endlich spricht er vom Klima des Landes und demGesundheitszustand seiner Bewohner. Im zweiten Teile handelt er vomOzean und den Gezeiten sehr ausführlich und erwähnt 2, 3 p. 79 eines seinerGedichte De flosculis philosophicis. Dann kommt er auf Inseln von sehrwunderbarer Beschaffenheit zu sprechen, wobei er c. 7 p. 85, 4 eine Quellebei einer Stadt der Garamanten nach Trogus Pompejus (Justin) erwähnt,den er aber an Stelle Solins (29, 1) nennt. Ferner berichtet er über sonderbareQuellen und Wässer auch außerhalb Irlands, dann über Tiere und Inseln, soauch über Island und Thyle (c. 17 p. 100, 59 = Solin 52, 49 über das

^ Aus Mus. Brit. Cotton. Domit. I. 136. b. und fastiditis gratiam obscuris lucem.

Vgl. den Catalogus brevior librorum 5 1,12 p. 34 Anführung aus Cassiodor Var.

suomm bei Brewer 1, 421. 1, 24, 3 ed. Mommsen p. 27, 31 ff.; ebenso

Vgl. die Epist. ad capit. Herefordense 3,12 p. 158 Var. 2,40 p. 70,1223. 72,1

(etwa aus 1217) bei Brewer 1, 409. 3 mit Hinneigung zu MNX.

ed. Dimcock, Giraldi op. 5, 7 = Plin. e Er hat sie auch selbst gesehen, vgl. p.48,

Praef. 15 mit den Umstellungen Ardua res lff. und 50, lf.H '<1.A. 1X2, 3 40