292 Zweiter Abschnitt. Die Artes
potem et alios quosdam gentiles de viris illustribus . . . (278) Bedam dico et Ambrosiwn Aul-pertum Heimonem Rabanum Iohannem Scottum . . . necnon Mos quos vidimus: AnselmumLugdunensem, Wühelmum Parisiensem, Albricum Remensem, Hugonem Parisiensem. ZuQuintilian vgl. p. 284 Lege Quintilianum de institutione oratoria qui ab utero matris sus-ceptum infantem limare incipit et formare in oratoris perfecti substantiam: Quillt. 1,1 iffZu Macrobius p. 288 Habui in memoria . . . quiddam quod in libris eorum, qui facta etdicta memorabilia conscripserunt, invenitur, es folgt die Geschichte Saturn. 2, 4, 31 HorazN. 51 p. 130 Ep. 1, 2, 14; 157 p. 262 Ep. 1, 2, 69 f.; 167 p. 279 Ep. 2, 1, 115 f. 234 p 353Ep. 1, 2, 27; 403 p. 538 Ep. 1,18, 84; 457 p. 590 Ep. 2,1, 49. Cicero N. 56 p. 133 de amic27,100 und 126 p. 200 de am. 17, 61; 167 p. 284 de inv. 1, 8,10. 1 Seneca N. 167 p. 281Ep. 1, 2, 4. Sallust N. 123 p. 197 Jug. 10, 6. Valerius Maximus N. 167 p. 280 eine Mengegekürzte Zitate aus 8, 7,1—6 und ext. 1—16. Zu Gellius vgl. oben. Vergil N. 138 p 221Aen. 6, 853; N. 442 p. 575 Aen. 2, 281—283. Terenz N. 159 p. 264 Phorm. 3, 2, 21; N.313p. 442 Eun. 4, 3, 53. Ovid N. 206 p. 325 Ep. 2, 61 (quia me meruisse); N. 313 p. 441 Pont.4,10, 5 (mit der mittelalterlichen Hälfte non vi sed saepe cadendo). Catonis disticha N.313p. 441 Dist. 3,10,1. Uebrigens sind hier auch Briefe an Wibald und andere in Betrachtgezogen.
Ueberlieferung im Berol. arch. h I D 18 s. XII, der erste Teil der Hs. ist verloren.Ausgabe von Martene et Durand, Vet. Script, ampl. coli. 2,183 ff., ergänzt von G.W.v. Raumer in Ledebur, Neues allg. Archiv 1, 68 ff., von Pertz, MG. Leges 2, 85. 8s]von Jaffe, Gesch. d. deutschen Reichs unter Konrad III. S. 218 ff.; und besonders vonJaffe, Bibl. rer. Germ. 1, 76—605. Vgl. Wattenbach 2, 269 f. Zur Stellung Wibaldsin der Reichskanzlei und zu seiner Briefsammlung vgl. H. Zatschek, MIOeG. Ergän-zungsbd.10, 237—495.
Zu Frontin im Mittelalter. Die Strategemata Frontins werden in den Bibliotheks-katalogen des früheren Mittelalters überhaupt nicht erwähnt und die von mir (Rhein.Mus. 47 Erg. S. 65) aus Bec (und Lorsch) genannte Aufschrift könnte wohl die häufigergenannten Auszüge aus dem gromatischen Werke bedeuten, wenn nicht Sueton voraus-ginge ; sicher sind also nur Stablo und Canterbury für die Strategemata bezeugt. Etwasfrüher noch (1273) fällt die Notiz aus Cuenca (Wiener SB. 125, III, 68 N. 18) Paladio ...Vegezio . . . Strategematon. Hieran schließen sich die Bibliotheken des Duc de Berry (nach1402), vonPavia (1426, mit Vegetius), 2 die Bibliotheca Este (1436), dann die päpstlichenBibliotheken von Nicolaus V. und Sixtus IV. (vier Nummern), Cosimo de Medici und Ur-bino (vor 1482) in Giorn. stör. d. arch. Tose. 7,137 N. 410 und 411 (einzige Aufschriftvon Frontinus de aquaeduetibus). Unsicher, ob auf die Strategemata zu beziehen, sinddie Notizen für Benedikt XIII. (ca. 1409) bei M. Faucon 2,128 und im Louvre (s. XIV— XV) bei Delisle, Le cab. des mscr. 3,154 N. 866, da es sich hierbei auch um das gro-matische Werk handeln kann, das in Lorsch, Bamberg, Murbach, St. Bertin und Corbieunter der Bezeichnung Frontinus (oder Julius) de geometria angeführt wird. Zur Benut-zung bei Paulus Diaconus, Johannes Saresberiensis und Petrus Blesensis vgl. die Ausgabevon Gundermann p. X — XII.
4. DIE BRIEFE THOMAS BECKETS
Thomas Becket, dessen Leben der Kirchengeschichte angehört, hat alsKanzler König H einrichs 11 . und dann als Erzbischof von Canterbury eine aus-gebreitete Korrespondenz geführt. Davon hat sich ein wohl nur recht kleinerTeil erhalten. Diese Briefe sind natürlich meist an den Papst, an die Kardi-näle und an Bischöfe greichtet, aber auch die Könige von England, Frank-reich und Wales sowie andere fürstliche Laien sind als Adressaten ver-treten. Natürlich sind sie je nach ihrem Zweck von sehr verschiedener Aus-dehnung; in manchen finden sich größere geschichtliche Auseinanderset-zungen, 3 andere sind kirchenpolitisch gehalten, andere bergen vertraulicheMitteilungen über das ungünstige Verhältnis des Briefschreibers zu KönigHeinrich II. In allen offenbart sich aber ein lebhafter Stil und ein eindring-licher Ton, und manche verraten die Kenntnis der antiken Dichter, andere
1 Cacostomacha sunt plura et diversa fer- tiz), ferner bei Nicolaus V. und Sixtus IV.cula, das seltene Wort ist vielleicht aus Cic. (dritte Notiz).
ad Farn. 16, 4,1 genommen. 3 Vgl. N. 25 bei Migne 190, 475 f.
2 Wie in Cuenca und in Pavia (dritte No-