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Morbidität und Mortalität bei den deutschen Heeren und bei den in Deutschland untergebrachten kriegsgefangenen Franzosen
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Beleuchtung des Lagers: Durch Petroleumlampen.Die gesammten Anlagekosten dieses Lagers betrugenil Thaler, jede Wohnbaracke kostete ohne Strohstopfungohne Oefen 1550 bis 1750 Thaler.

Der Luftraum für den einzelnen Mann stellte sich höher,»ls es nach einer Berechnung auf Grund der oben angeführten

Zahlen den Anschein hat, da nicht, wie beabsichtigt war, 10 000sondern nur 9400 Mann untergebracht wurden. Erwägt manüberdies, dass zu Zeiten bis zu 10$ der gesammten Mannschaftsich im Lazareth befanden (der höchste Krankenstand betrug911 Mann), so ergiebt sich für jeden Gesunden ein Kubikraunivon weit über 300 Kubikfuss.

1. Platz für Marketender.

2. Wachen.

o. Vorhandene Schuppen.

4. Kapelle.

5. Kommandantur.

t>. Verwaltungsbaracken.

7. Küchen.

8. Pferdestall.

9. Lazarethbaracken.10. Portierhäuschen.

Die nicht numerirten

Baracken sind Wohn-baracken.

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Zeichnung 6. Barackenlager für Kriegsgefangene auf dem Petersberge bei Coblenz (nach Heyfelder).

h. Lager auf dem Karthäuser Plateau bei Coblenz,als Ersatz eines Lagers von 478 Zelten und 338 Stroh-lutten für 9000 Gefangene von Sedan, im Gebrauch vonOktober 1870 bis Juli 1871.

Lagerplatz: Siehe Band I dieses Berichtes, S. 389.

naracken: 72 hölzerne Baracken, analog denen in dem

Lager auf dem Petersberge; alle übrigen Einrichtungen eben-falls wie in dem Lager auf dem Petersberge. Betreffs derLazarethanlage siehe Band I dieses Berichtes, S. 389.

Die Baukosten für dieses Lager betrugen 248 000 Thaler,die Verpflegungskosten für die Gefangenen 384 000 Thaler.

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