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Morbidität und Mortalität bei den deutschen Heeren und bei den in Deutschland untergebrachten kriegsgefangenen Franzosen
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Morbidität und Mortalität bei den Deutschen Heeren und bei den in Deutsehland internirten kriegsgefangenen Franzosen. 1W|B i> ] I

c. Lager auf dem Artillerie-Schiessplatz WahnerIlaide bei Deutz, erbaut als Ersatz für ein Lager von027 Zelten und 150 Strohhütten für 5000 Gefangene von Sedan.Bau begonnen am 6. Oktober, Belegung begonnen am 15. No-vember, beendet am 15. Dezember.

Baracken: 25 massive Baracken mit einer Grundfläche von26 604 Quadratfuss. Jede einzelne Baracke war in Abtheilungenzu 100 Mann eingetheilt und wurde durch 2 eiserne Oefen geheizt.

Lageranordnung: siehe Zeichnung 7.

Kocheinrichtung: 5 Küchen, jede mit 1800 QuadratfussGrundfläche und zum Kochen für 1200 Mann eingerichtet.

Wasserversorgung: 6 Brunnen in der Nähe*der Küchen.

Lazarethanlage: Siehe Band I dieses Berichtes, S.

Die Belegung des definitiven Lagers war hier -vongünstigsten Einfluss auf den Gesundheitszustand derfangenen, welche, wie oben erwähnt, unter den UnbildenWitterung im Zeltlager sehr gelitten hatten. Die GesanZugangszahlen (Lazareth und Revier) verhielten sieb i nletzten Quartal des Jahres 1870 folgendermaassen:

Oktober November Dezember

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Zeichnung 7. Barackenlager für Kriegsgefangene auf der Waliner Haide bei Oöln. 1 )

i) Vergl. Deutsche militärärztliche Zeitschrift, I. Jahrg. (1872) Heft 9, S. 389ff.:Die Barackenlager zur Unterbringung FranM»Kriegsgefangener am Rhein."