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Morbidität und Mortalität bei den deutschen Heeren und bei den in Deutschland untergebrachten kriegsgefangenen Franzosen
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Morbidität und Mortalität bei den Deutschen Heeren und bei den in Deutschland internirten kriegsgefahgenen Franzosen.

Von einer gesonderten Aufführung nicht infektiöserKrankheitsformen ist wegen jener Unsicherheiten überhauptAbstand genommen.

Auch in den Monatsziffern des Gesammtzugangesmacht sich der Einfluss der Krankenzerstreuung in derselbenWeise geltend, wie bei Typhus und Ruhr. Am deutlichstentritt derselbe hervor in der unverhältnissmässigen Höhe i) Vergl. S. 6 und 7 dieses Bandes.

Bei den immobilen Preussischen Truppen gestaltete sich die Krankenbewegung wie folgt:

der Krankenzahl des August, d. h. desjenigen Monate, iwelchem die stärkste Evakuation stattfand. Unter 8rücksichtigung dieser Fehlerquelle ist die Uebereinstimder wirklichen Krankenbewegung bei der immobilfArmee mit derjenigen der Friedensjahre ') wohl zu erkenn

Gesammtzugang im Lazareth und Revier

Monat

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

1870

1871

Summe

einschl. derPassanten

ausschl. derPassanten

67.2178.6141.8

151.1162 s144.9158.5

151.5

157.3

132.7

128.6

78.2

63.3163.2

131.3

137.9147 3

131.7

145e138.2148.2122.8122.173.9

1484.5

1371.7

Gesammtzugang im Lazarett

einschl. der

Passanten

32.2

58.744.649.952.9

51.7

55.850.253.153.750.6

31.8

ausschl. der

«tu

29.346.«36.538«40.942.246.643.!46.245.945.J28.1

528.7

444.3

Im Mittel der Friedensjahre 1869 bis 1872 betrugnach der Uebersicht auf Seite 10 dieses Bandes der Ge-sammtzugang im Lazareth und Revier 1378.5 ^ K, imLazareth allein 495.3 ö p tj K. Der Gesundheitszustandder immobilen Armee während des Kriegsjahres erscheintdanach unter allen Umständen als ein sehr günstiger,namentlich aber, wenn man erwägt, dass die Krankenziffernder immobilen Truppen auch bei Ausschluss der Passantennoch immer höher sind, als den thatsächlichen Verhältnissenentspricht, und dass sowohl die Zusammensetzung als diedienstlichen Beschäftigungen der immobilen Armee wohlgeeignet wären, selbst eine höhere Morbidität als diejenigedes Friedensheeres zu erklären. Zum Theil bestanden dieErsatz- und ßesatzungs - Truppen aus Rekruten, welcheschleunig ausgebildet werden mussten, um im Bedarfsfalleden im Felde stehenden Truppentheilen nachgesandt zuwerden, zu anderem Theil aus denjenigen Reservisten und

Landwehrmännern, welche als minder kräftig für 4Garnisondienst zurückbehalten waren. Endlich bedingtder Wachtdienst bei den Kriegsgefangenen nebeneigentlichen Garnisondienst für die verhältnissmäs?ig geringZahl der immobilen Truppen ungewöhnliche AnstrengungeiWie bei einigen dieser Wachtkommandos während kleinere!Zeiträume der Gesundheitszustand sich gestaltete, w iAnhang zum folgenden (III.) Abschnitt durch einige genauenZahlen belegt.

Die Sterblichkeit bei den immobilen Deutsch!Truppen betrug einschliesslich der bei dem Preosa»Kontingent als Passanten geführten Mannschaften 8.i,schliesslich der Letzteren 7. 3 ^ K., bei der PreussifflFriedens-Armee im Mittel der Jahre 1867 bis 1872»5.7 A K.; aber auch die Zahl der Gestorbenen der»mobilen Armee dürfte durch die Miteinrechnung von Kralder mobilen Heere ungünstig beeinflusst sein.

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Neben der irdurchschnitt]sehen Armeeichsene, im Dureutschland unter(trachtung hinse Kriegsgeschiclerstellung dernzlich verschiecttet; auch ist Krankheitenwohl von vornis die verände([gehenden psy>Charakter ilid dass eine gelire, die Lehre vm gewaltigen 1äerSterblichwidmeten Arnredendes BiliEs starben a

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