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2 (1883)
Entstehung
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200
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200 K a P' IX. Die sociale Mechanik. Das Sittliche.

sequenz dieser Ansicht würde darin bestehen, dass dieBehauptung des Seins das Verkehrte, die Vernichtung des-selben das Richtige wäre das Nichts würde das Zieldes Sittlichen sein. Mit einer solchen Ansicht, zu der diepessimistische Theorie Schopenhauers in der That gelangtist, und in der ich nur die Ausgeburt des sich selbstüberschlagenden menschlichen Geistes erblicken kann, habeich keinen Anlass, mich auseinander zu setzen. Vor demSein mache ich Halt, mit dem Sein aber ist die Behaup-tung desselben gegeben.

Das Mittel, welches die Natur in Anwendung bringt,um das Gesetz der Selbsterhaltung zu verwirklichen, istdie Lust. Es ist die Prämie, welche sie ihrem Geschöpfebewilligt, damit es sich die Mühseligkeiten des Lebens ge-fallen lasse, der Lohn, den sie zahlt und zahlen muss, umsich seiner in ihrem Dienste zu versichern. Von demAugenblicke an, wo die Gesammtsumme der mit dem Lebenverbundenen Unlust (nicht die bloss momentane, welchedie Ausgleichung durch demnächstige Lust in Aussicht hat)grösser würde als die Gesammtsumme der mit ihm ver-bundenen Lust, würde die Natur allein (also von der Mit-wirkung des Sittengesetzes abgesehen, S. 186) nicht mehrim Stande sein, ihren Plan zu erreichen, die Menschheitwürde die Bühne verlassen und der Natur ihre Rolle zu-rückstellen. Nach Massgabe der blossen Naturordnungbehauptet sich das Leben nur durch den Ueberschuss derLust über die Unlust.