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2 (1883)
Entstehung
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140
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140 Kap. IX. Die sociale Mechanik. Das Siltliche.

eine Reflexwirkung der ausschliesslich auf den Menschenals Zwecksubject bezogenen Idee des Sittlichen, der dasThier seinen Schutz verdankt. Das Thier ist Zweckob-ject für den Menschen d. h. schlechthin seinen Zweckendahin gegeben, wie schon einer der ältesten Aussprüche,die wir über das Verhältniss des Menschen zum Thiere be-sitzen, derjenige, den die mosaische SchöpfungsgeschichteGott dem Herrn in den Mund legt, (Moses I, v. 28) an-erkennt: »Herrschet über die Fische im Meere und überdie Vögel unter dem Himmel und über alles Thier, dasauf Erden kreucht«. Aber der Gedanke der Zweckbe-stimmung für das menschliche Bedürfniss, unter demder Mensch wie alle Dinge der Welt so auch das Thierbetrachtet und behandelt, setzt der ZweckverwendungMass und Ziel. Zweckloses Beschädigen, Zerstören, Ver-nichten von Dingen, welche dem Menschen dienen können,enthält eine Verkürzung der Gesellschaft, und wie dasRecht in deren Interesse in gewissen Verhältnissen dafürSorge getragen hat, dass die Sache diejenige Verwendungfinde, deren sie fähig ist (Bebauen der Grundstücke, derrömische ager desertus, die Bestimmungen neuerer Gesetz-gebungen über die Verpflichtung zur Gultivirung derselben gebotene Benutzung von Bauplätzen in der StadtAusnutzung von Bergwerken Waldpolizei Verpflich-tung zur Ausnutzung von Goncessionen, Patenten, Privi-legien u. s. w. s. B. I, S. 506509), so hat auch das sitt-liche Gefühl das Anrecht der Gesellschaft auf Realisirung