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es Petrowsk dennoch an guten Communicationsmitteln mitseinem Hinterlande, um zu einer solchen Bedeutung zu ge-langen, wie Poti sie bereits erreicht hat. Es ist übrigensschon die Verlängerung der Rostoff-Wladikawkaser Bahndurch die Steppe nach Petrowsk in Aussicht genommen, eineLinie, die nicht theuer zu stehen kommen kann, und die aufden Verkehr dieses Hafens einen grossen Einfluss üben wird.Die Dampfschifffahrt auf dem caspischen Meere liegt zumgrössten Theil (die Passagierbeförderung ausschliesslich) in denHänden der Wolgadampfschifffahrt „Kaukasus und Merkur"(I\ai3Ka3i. ii MepKypiü). Ihre N Schiffe gehen im Sommer zwei-mal wöchentlich von Astrachan bis Baku, und von dort ein-mal wöchentlich über Lenkoran, Astara, Enzeli (Hafen vonRescht in Persien), Mesched-i-sir nach Astrabad im südöst-lichen Winkel des caspischen Meeres; im Winter fällt dieHälfte der Fahrten aus, und einige Monate lang sperrt dasEis jeden Verkehr mit Astrachan. Ein Uebelstand für dieseLinien ist die geringe Tiefe vor den Wolgamündungen, Passa-giere und Gütermüssen auf flachen.Schleppbarken von Astrachanbis zu einem Punkte mehrere Meilen von der Küste trans-portirt werden, und erst hier, auf offener See, findet dieUeberladung auf den Dampfer statt. Auch die Rheden anden persischen Küsten sind bei schlechtem Wetter sehr ge-fährlich, und es ist vorgekommen, dass Schiffe nach langemKreuzen an dieser Küste wieder haben unverrichteter Sachenach Baku zurückkehren müssen. Die Stadt Petrowsk selbstträgt völlig den Typus einer russischen Provinzialstadt, breiteGassen, niedrige Häuser und wenig Leben. Sie wird über-ragt von einem ziemlich ausgedehnten Fort, neben welchemein Leuchtthurm, in Frankreich ganz aus Eisen construirt,die Einfahrt in den Hafen sichert. Wenige Werst hinterder Stadt erheben sich die Vorberge des Daghestan, niedrige,spärlich mit Fichtengestrüpp bestandene Ketten. Die Land-schaft gehörte früher zur Herrschaft des Schamchal vonTarku, aus einer alten Herrscherfamilie, die früher hier grosseMacht besessen; Tarku selbst liegt unweit der Stadt, unddarüber stand einst die russische Festung Burnoje, der Schau-