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Juin mehrmonatlicher Aufenthalt in St. Petersburg,,während dessen ich Gelegenheit gefunden, das Russische zuerlernen, soweit dies einem Deutschen mit normaler Zungein so kurzer Zeit möglich ist, hatte in mir den Entschlussreifen lassen, die entlegneren Theile Russlands und namentlichden Kaukasus zu bereisen. Ich verhehlte mir keineswegs,dass einem solchen Ausfluge ein gründlicheres Studium derzu berührenden Strecken vorausgehen müsse, als es für dieAlpen und Italien das Durchlesen der bezüglichen Routenim Baedeker ist, und begab ich mich daher auf die Suchenach brauchbarem Material hierzu. Leider sah ich bald,dass ein solches nur in sehr beschränktem Masse vorhandenund dass es namentlich an jedem Werke fehle, welches alsReisehandbuch zu benutzen sei. Dubois de Montpereuxliefert zwar eine recht detaillirte Beschreibung des Landes,ist jedoch weit vor der neuen /era im Kaukasus, die den-selben erst dem Reisenden zugänglich gemacht hat, geschriebenworden und daher veraltet, Haxthausens Transkaukasien istvöllig unbrauchbar und Dumas' Voyage au Caucase ist wohleine sehr geistreiche und stellenweis frappant richtige Schil-derung, aber im Grossen und Ganzen doch eine zu unwahreDarstellung, um als Grundlage zu dienen', ebenso ist Boden-stedts Werk, so anziehend seine Leetüre ist, zu einer Reise