Band I.
ec ^ zu erhalt«ehei > Bretterbode,Wasser etc. dra»,tockwerke in 4
Räume für ,],,,rthüren, p,iutzuug fürne mit sechs Ab.
errichtet und mi;ig verbanden; an:'i tue Theeküche11 Gamisonspitale,t mit 105 Krank«alge vermindert«»g Juli and die
zung als Krank..,ssprochenen Train-ih gezogen wurdgsberga.W. 1 „„,79, Magdeburg1 mit 100, Po*; 132, Göttingeiiol 1, Bernbsri
nur bis zum Einuitlicli mit Wim.migen Ausnahmen
i vorgeschiken, Dielung imannigfache .\
sn verfügten ab«ahme eingerichtet
WintereinrichtoMofe für Utena
Einrichtung eintlieb vom Augiwsr 47 cm über du^ände -waren aii->e gedichtet. Die:kt grosse Fenster,
Band I.
ITT. Abschnitt: Zelte und Baracken in Deutschland.
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md eines
mit grobgewebt«
[er Längsachse b»i je ein solcher inachpappe gedeckte3ssbare Dachreiter.äichauf51280Fwgetrennten Anbautirkübeln. inl sowie der untere
Theil der Fenster mit wollenen Decken verhangen undtiefen gesetzt, welche von zwei im Oktober bis neun im De-rber stiegen, dann aber genügende Wärme erzeugten.nie Ausstattung bestand in 41 Kranken- und 3 Warter-betten. Zur Behandlung kamen meist innerlich Kranke.
In Magdeburg wurde die schon erwähnte, aus Stein-fachwerk erbaute, "21.9 m lange, 10. 9 m breite, 4.7 m hohe,mit Fenstern reichlich versehene Artillerie-Reitbahn\'o "2 vor dem Sudenburger Thor zu einem Ililfslazareth(nr 80 Mann eingerichtet. Den Daehraum trennte maumäter durch eine Decke von Segeltuch ab. Die Heizungeeschah vermittels einer Lokomobile in der oben') be-
ebenen Weise; die erzeugte Wärme betrug im .Mär/.)±i°, im April 12.6° R.
Auf ähnliche Art richtete man Exerzirhäuser,Halle" und Schuppen ein, z. B. in Koburg dieExerzirhalle. Diesellje, aus Fachwerk mit Backstein-lüllung auf Sandsteinsockeln erbaut, ganz frei und hochauf dem Bxerzirplatze gelegen, war 47 m lang, 12.5 mbreit, J-7 m bis zum Dache, 7 m bis zum Giebel hoch.[las mit Brettern verschalte und mit Schiefer gedeckteDach hatte in der Mitte einen 8 m langen Dachreiter mitBcbliessbaren Fenstern. Im Winter erhielten die Wändeeine innere Verschalung. Der Zwischenraum wurde mitSt loh ausgestopft, die 24 Fenster mit Strohmatten versehen.Drei Backstein-Füllöfen heizten den Raum, welcher denganzen Winter hindurch in Benutzung blieb.
Ebenso wurde in Hamburg ein Exerzirachuppenfür 200 Betten mit Ventilations-Einrichtungen Wasser-,Siel- und Gasleitung versehen; Küche und Latrinen befandensich in eigenen Anbauten.
Dergleichen Exerzirschuppen etc. kamen ferner zuKrankenzwecken in Gebrauch bei den Reservelazaretkenzu Eberswalde 1 mit 60 Betten, Kottbus 1, Prenzlau 1mit 66, Sorau 1 mit 98, Schwerin 2 mit 200, Ludwigs-lust 1 mit 60, Neustrelitz 1 mit 100 Betten.
Schützen- und Turnhallen sowie Kegelbahnenaptirtc man. durch Anbringung von Decken und Fussboden-dielung, Umsetzen von Üefcn und Herstellung von An-bauten, unter anderen bei folgenden Reserve- und Vereins-lazarethen: Schiesshäuser und Hallen zu Kottbus1 mit 20 Betten, Göttingen 1 mit 40, Altenburg 1,Weimar 1 mit 30, Bayreuth 1 mit 20, Freiburg 1 mit 30;Turnhallen zu Weilburg, Leipzig, Nürnberg undFreisiug; Kegelbahnen bei den Lazarethen zu Bremen1 mit 30 Betten, Weimar 2 mi) 33, Schaidt 1 mit 20,Nördlingen 1 mit 40.
Ausser diesen baraekenähnliclicn Bauten fanden nochVerwendung: Glashäuser, Orangerien, Bierhallen,Sommerpavillons, Konzerthallen, Holz- und Stroh-magazine etc.
Vergl. 8. 387.
C. Baracken bei Kriegsgefangenen-Lazarethen.
Die bedeutende Ansammlung von Kriegsgefangenen inDeutschland erforderte an mehreren Orten eigene Lazareth-einrichtungen, während an anderen die kranken Kriegs-gefangenen in den Reservelazaretken, entweder in getrenntenRäumen oder auch mit den Kranken und Verwundeten derDeutschen Arruee zusammen Unterkunft finden konnten.')
Bei der raschen Füllung der Kriegsgefangenen-Depots,welche sogleich ein zahlreiches Kontingent von Krankenlieferten, konnten die vorhandenen Lazaretliräume in derRegel nicht genügen. In den ersten Zeiten mussten Zelle.Strohhütten und in Eile aptirte barackenartige Bauten alsprovisorische Unterkunft benutzt werden. Der frühzeitigin Angriff genommene Neubau von Krankenbaracken erlitteine wesentliche Verzögerung durch den Umstand, dassin Voraussieht eines längeren Gebrauches derselben bei vor-gerückter Jahreszeit eine möglichst solide Konstruktionins Auge gefasst werden musste. Im Hinblick auf dieWinterbenutzung sah man in der Regel von der Anbringungvon Dachreitern all und wählte dafür andere Ventilations-vorrichtungen. Bei einer Anzahl derjenigen Gefangenen-depots, welche in grösseren Barackenlagern untergebrachtwaren, erbaute man für die Kranken eigene Baracken-lazarethe.
In Nachstehendem sollen zunächst die Barackenlaza-rethe bei Kriegsgefangenen-Depots, welche mit Ausnahmeeines einzigen sämmtlich in Preussischen Armeekorps-Be-zirken sich befanden, nach ihrer Grösse und ihrer zeitlichenEntstehung, sodann die einzeln errichteten Krankenbaracken,endlich die Aptirungsbauten für Lazarethzwecke geschildertwerden.
1. Barackenlazareth auf dem Karlliäuser Plateau heiCoblenz.
In Coblenz wurden die gegen Mitte September ein-treffenden 9000 Kriegsgefangenen zunächst in einem aufdem Karthäuser Plateau errichteten provisorischen Zelt-und Strohhüttenlager untergebracht. Für die Kranken der-selben dienten 4 inmitten des Lagers errichtete einfacheHolzbaracken, 6 isolirt stehende Zelte, einige Strohhüttensowie 3 eingerichtete Wagenhäuser. Im Oktober wardauf demselben Plateau zur Errichtung eines Barackenlagersfür die Gefangenen und zugleich eines Barackenlazareths,bestehend aus 14 Kranken- und 3 Oekonomiebaracken,geschritten.
Das Karthäuser Plateau, eine Hochebene von 810 mLänge und 502 m Breite, liegt südwestlich Coblenz, nachOsten zum Rhein, nach Westen zur Mosel terrassenförmigabfallend; südlich wird es von dem Berge Kuhkopf,
i) Vergl. S. 308 bis 310.