für die ga
0 s gr- ermietHer .\
iU -f freiem^rgebraudiruar (meist
:
?i Purstemes Fürstäs sige Barach«rgebrauchMonat Febrj
1 Sgr. 5 Pf,
gsmmisteriel
iervon entfielliebe Baracke
'n im Anscii
icken er«eliurchäo]
iperatur (n
13.3
11
11.412.612.412.413.212.614.5
9.1
11.2
Min
-Rill
+4.s
+4.31:
+6.
+6.! m
+4.; 1:
+5.
Bandl-
III. Abschnitt: Zelte und Baracken in Deutschland.
341
Reserv
y 0 n den Barackenlazarethen enthieltlazareth No. III zu Hannover 20 Baracken mit 580 Betten
T ,. Kassel
8
»
»
240
„
, Halle
5
„
y
150
V
„ Meiningen
5
„
V
150
„
„ Lübeck
9
»
.
270
.1
in Summa: 47 Baracken mit 1390 Betten.
Von den 24 einzelnen Baracken bestanden 20 bei
if Reservelazarethen in Preussischen Landestheilen und
4 Baracken bei zwei Reservelazarethen im Grossherzogthum
Hecklenburg-Strelitz.
Die Herstellung und Belegung der Baracken erfolgte»i den fünf grösseren Barackenanlagen zu Hannover,[Mgel etc. gegen Ende August und im September, bei denKrankenbaracken der Reservelazarethe gleichfalls in dieserZeit mit Ausnahme von zwei, welche erst Anfang Novemberund Dezember in Benutzung kamen.
Betreffs der Herstellungskosten für je eine Barackeund eine Lagerstelle ergiebt folgende ZusammenstellungL Nähere.
Reservelazareth
Zentner,it etwa 2 Zem
•auch von 2
Halle a. d. S ......
Hannover, No. II . . . .
„ I . . . .
, IV, V, VI je
Kassel ........
Meiningen .......
Kottbus ........
Stade ........
Osnabrück, Gertrudenberg 1 ).Schönberg .......
Zahl der
pq
520
31
852312
150
580
90
30
240
150
60
100
30
60
Baukostenfür 1 Baracke
mit ohne
Winter-einrichtung
M \ M \\
5560-
5782
6351
6339
5897
4571
4235
5654
1950-
fürlLagerstellemit ohne
Winter-einrichtung
M \\ M \\
2935-
18519921121019515214117065
97
Zweite Gruppe: Dachfirstventilation mittelsdurchlaufender oder unterbrochener Dach-reiter verschiedener Konstruktion, Boden-erhöhung bis 0.95m, Latrinen in Anbauten.
a. Ausschliesslich, oder vorwiegend staatlicheLazarethe.
Als die bedeutendste Anlage dieser Gruppe und derwahrend des Krieges entstandenen Barackenlazarethe über-haupt ist zu erwähnen das dreifach gegliederte
1 Barackenlazareth auf dem Tempelhofer Felde bei Berlin.
(Vergl. Tafel XXXVI.)Seitens des Preussischen Kriegsministeriums war als-bald nach befohlener Mobilmachung die Einrichtung von
') In der kälteren Jahreszeit nicht belegt.
5000 Lagerstelleu für Kranke und Verwundete in Berlin ver-fügt worden. Von den im Jahre 1866 benutzt gewesenen41 Lazarethlokalitäten mit 4500 Betten erschien ein Theilmit etwa 1000 Betten als ungeeignet, so dass ein Bedarfvon 1500 Lagerstellen zu decken war. Der für Berlin er-nannte General-Lazarethdirektor 1 ) setzte sich mit denstädtischen Behörden in Verbindung, welche bereitwilligstauf den Vorschlag eingingen, ein Barackenlazareth zu600 Betten ausserhalb der Stadt zu errichten. Das Kriegs-ministerium stellte gleichzeitig die Mittel zur Herstellungeines solchen in der Ausdehnung von 450 Betten bereit,endlich beschloss der „Berliner Hilfsverein für die DeutschenArmeen im Felde" im Anschluss an die eben genanntenEtablissements die Errichtung von 450 Lagerstellen inBaracken, so dass dadurch die Zahl von 1500 Lager-stellen erreicht war.
Als passendster Platz zur Errichtung dieser Lazaretheerschien der im Süden von Berlin gelegene, an die in derNähe verlaufende Berliner Verbindungsbahn leicht an-zuschliessende Exerzirplatz auf dem Tempelhofer Felde,zumal von hier auch der Anschluss an die vorhandenenGas- und Wasserleitungen unschwer zu erreichen war.
Dieses Terrain, als der gesundeste Punkt in der Näheder Stadt geltend, liegt etwa 18 bis 22 m oberhalb desSpreespiegels; im Norden wird es durch den etwas höhergelegenen Kreuzberg, im Osten durch die Hasenhaide ge-schützt. Der Boden besteht aus Sand und etwas Lehm;Regenwasser zieht schnell ein. oder fliesst bei dem vor-handenen Gefälle bald ab; da die Gegend überdies denWinden ausgesetzt ist, so verdampft auch die Boden-feuchtigkeit schnell, so dass sich selten Pfützen bilden.
Der Belegungsraum jeder einzelnen Baracke wurde nachder kriegsministeriellen Anweisung zu 30 Lagerstellen an-genommen, woraus sich die Zahl von 50 Baracken ergab; die-selben gliederten sich in drei Gruppen, deren Anordnung nachVirchows Vorschlag mit Rücksicht auf die vorherrschendeWindrichtung (NW und SW) und auf einen von der Ver-bindungsbahn heranzuführenden Zweigstrang in der Weisestattfand, dass jede Gruppe einen spitzen Winkel darstellte,dessen Oeffnung gegen die von Süd nach Nord durch das Lagerverlaufende Eisenbahn sah, während seine Schenkel durchReihen von Baracken gebildet wurden. Die beiden äusserstenGruppen (I. u. III.) standen westlich, die mittlere (IL),deren Schenkel ungefähr die Verlängerung der innerenSchenkel der beiden anderen darstellten, östlich der Bahn.Der ganze Barackenkomplex bildete auf diese Weise dieFigur eines lateinischen W mit zur Hälfte verkürztenäusseren Schenkeln. Die einzelnen Baracken standen mitihrer Längsrichtung senkrecht gegen die Eisenbahn, alsogenau von Ost nach West, und waren so angeordnet, dassjede folgende Baracke auf derselben Grundlinie begann,auf welcher die vorhergehende endigte, jedoch in der Art,
i) Vergl. Beilage 13.