V ■ l
snd
mit einer |jie Luft ä|
ein.
vielfach ^nMetzl,el(! improvä,m Sepi
bei dem fiimenl50Maier noch ei
II. Abschnitt: Zelte und Baracken auf dem Kriegsschauplatz.
329
III. Bei Lazarethen der freiwilligen Krankenpflege.
Derjenigen seitens der freiwilligen Krankenpflege ge-ferten Zelte und unter Mitwirkung derselben erbauten■acken. welche von etablirten Feld- oder Kriegslazarethen
'end des §* lai
3im B ahnli ' Ltzt worden sind, ist bereits Erwähnung geschehen.
.'■''■■■
Eigene Lazarethe der freiwilligen Krankenpflege be-landen auf feindlichem Boden nur wenige.
Von Zelten sind hier zu erwähnen: zwei bei demzareth der freiwilligen Krankenpflege zu Forbach 1 ) im[arten des städtischen Spitals aufgeschlagene FranzösischeursprürA ffiaerszelte, welche mit je einem Pyämischen belegtths projekt, F 1 , und ein iü Weissenbui 'g 2 ) im Garten des CollegeEvakuatiot ulgestelltes, wenig benutztes Zelt zu 10 Betten, haupt-chlich aber eine grössere aus 36 Zelten zu je 8 Bettenstehende Zeltstation, welche durch die zu Sedan in derl serae d'Asfeld etablirte Anglo-Amerikanische Ambulanz 3 )
tte Nove I nte'' Mac Cormac und M. Sims auf dem Hofe der Kaserne
ausgestatti
htet und vom 12. September an mit je 4 Verwundeten
antonnemalr» Zelt bele 8' 1 worden ist "iserveper
übernommelieb,er frehvden Von-atlialten, reriund verpfleg
Januar
an den Bak
und No«ei
t,
l Bahnhof i
je drei grosse Fenster; an ihrem oberen Rande, dichtunter der Dachkante befand sich ein 15.6 Centimeterbreiter offener Spalt; ebenso hatte man den oberen Theilder Giebelwände offen gelassen. Das Dach war mit ge-theerter Dachpappe gedeckt und von einem hohen, breitüberhängenden Dachreiter überragt, der Boden festgestampftund mit Kohlengrus beschüttet; im Mittelgange und zwischenden Betten lagen Laufbretter.
Nördlich, etw r a 40 Schritt entfernt, befanden sich zweiAbtritte mit getheerten Tonnen. 30 Schritt südlich derBaracken erhob sich eine Bretterbude mit zwei Zimmern von3.7 Metern im Quadrat, welche als Operations- und Vorraths-rauni diente. Als Waschhaus wurde ein in der Nähe einesBrunnens aufgestellter Schuppen benutzt. Küche, Bureauund Wohnungen für die Schwestern befanden sich in dernahegelegenen Gasfabrik.
Die Baracken wurden meist nur mit 25 Mann belegt,im August im Ganzen mit 55, von welchen 20 = 36.8 pCt.
Zeichnung 13. Barackenlazareth zu Forbach.
Zwei Feldbaracken zu je 30 Betten liess die Mairieu Forbach für das dortige Lazareth der freiwilligenj-ankenpilege (siehe oben) nach Anleitung des Professorsischer aus Breslau Anfang August innerhalb 60 Stundenrliauen. Dieselben standen vor der Stadt auf etwas ab-■ÜBsigem Wiesenterrain, durch bewaldete Höhen geschützt,it ihrer Längsrichtung von Osten nach Westen, 6.2 Meter011 einander entfernt und nicht ganz in gleicher Flucht-vml. (Yergl. Zeichnung 13.)
Sic waren "28. -2 Meter lang, 5.6 Meter breit und bism Dach 3.i Meter hoch. Die Seitenwände bestandenis schuppenförmig sich deckenden Brettern und hatten
>) Vergl. S. 107.
2 ) Vergl. S. 100.
3 ) Vergl. S. 153 und achtes Kapitel.
Sanität-Bericht über die Deutschen Heere 1870/71. I. Vi.
starben, — sämmtlich Schwerverwundete, welche grössten-theils bereits pyäinisch in das Lazareth gekommen w r aren.
Nach der Ende September erfolgten Auflösung desLazareths wurden die Baracken noch vorübergehend vonder 3. Sektion Lazareth-Reservepersonals IX. Armeekorpsbelegt, welches dort vom 4. November bis 31. Dezemberein stehendes Kriegslazareth inne hatte.')
Die innerhalb der Deutschen Grenzen liegenden, gleich-falls als Feldbaracken anzusehenden Etablissements in derBayerischen Rheinpfalz (Speyer, Edenkoben, Edesheim,Maikajnmer, Kaiserslautern, Landstuhl, sowie zu Neun-kirchen) werden später 2 ) besprochen werden.
!) Vergl. S. 107.
2 ) Siehe im dritten Abschnitt dieses Kapitels.
42