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III. Kapitel: Thätigkeit der Sanitätsdetachements, Feld- etc. Lazarethe.
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schaffenheit des Schlosses Breteau war eine sehr günstige; ebensogestaltete sich die Verpflegung daselbst zufriedenstellend. Am23. Februar entliess das Lazareth seine letzten Deutschen Ver-wundeten mittels Sanitätszuges und übergab am 24. Februardie verwundeten Franzosen einer Englischen Ambulanz.
Die 2. Sektion des 8. Feldlazareths XIII. Armeekorps wargenöthigt, in Connerre 15 Privathäuser mit Verwundeten zubelegen. In Summa behandelte es daselbst 290 Mann, darunter285 Verwundete (104 Franzosen). Am 14. Februar waren die |Französischen Verwundeten in die Behandlung einer Englischen 'Ambulanz übergegangen, während die Deutschen bis zum I9. März evakuirt wurden.
Das 9. Feldlazareth XIII. Armeekorps erhielt am 11. JanuarNachmittags 4 Uhr Befehl, sich im Bahnhofe zu Connerre zuetabliren. Daselbst hatte während des Gefechts am 11. Januardas 2. Sanitätsdetachement IX. Armeekorps einen Verbandplatzerrichtet, von welchem 20 Nichttransportable übernommenwurden. Das Lazareth benutzte für seine Zwecke das Bahnhofs-hötel, den Bahnhof und drei Privatgebäude. In Summa be-handelte es daselbst 97 Mann, darunter 72 Verwundete. Beiseiner Auflösung am 6. Februar übergab es 8 Franzosen derMairie in Connerre.
Ausser dem eben erwähnten Verbandplatze des 2. Sanitäts-detachements IX. Armeekorps in Connerre machten die aus-gedehnten Kämpfe des 11. Januar Verbandplätze bei allenbetheiligten Korps nothwendig. Die Sanitätsdetachements 1und 3 des IX. Armeekorps errichteten solche bei Cham-pagne", nach welchem Orte auch der Verwundeten-Transportunter vielen Mühen erfolgte. Bodenschwierigkeiten undGlätte der Wege hinderten die Benutzung der Transport-wagen und nöthigten, die Verwundeten auf weite Streckenzu tragen.
Im weiteren Fortgange der Schlacht errichtete das1. Sanitätsdetachement IX. Armeekorps einen zweiten Ver-bandplatz bei Yvre und widmete sich von hier aus am12. Januar dem Verwundeten-Transport nach Champagne.
Die Sanitätsdetachements des III. Armeekorps wirktenbei Change; insbesondere diente Schloss Aniigne" als Ver-bandplatz für das 2. und 3. Sanitätsdetachement III. Armee-korps, während die Verwundeten der 5. Infanterie-Divisionzunächst im Schlosse La Girardrie und iu der Ferme Gue laHart Unterkunft fanden, bis die Ueberführuiig nach Changeerfolgen konnte.
Das der 20. Infanterie-Division zugetheilte 2. Sanitäts-detachement X. Armeekorps war auf der Strasse Tours —Le Mans vorgegangen und hatte einen Verbandplatz beiSt. Pierre du Camp errichtet.
Diese Verbandplätze blieben im Allgemeinen auch fürden dritten Schlachttag—den 12. Januar—bestehen; nurdas 2. Sanitätsdetachement IX. Armeekorps errichtete andiesem Tage einen neuen Verbandplatz bei St. Corneille.
Von Feldlazarethen gelangten am 11. Januar das 8.III. Armeekorps in Schloss Girardrie, das 2. IX. Armee-korps in Champagne', am 12. Januar das 11. III. Armee-korps in Schloss Amigne" zur Btablirung. Diesen folgteam 13. Januar das 1. Feldlazareth XL Armeekorps inSchloss Boisrier bei Chanteloup an der Strasse Bonnetable —
Le Mans, sowie das 3. Feldlazareth III. Armeekorps m»das 3. X. Armeekorps in Le Mans, woselbst später aiielnoch das 12. Feldlazareth X. Armeekorps etablirt wurde
Das 8. Feldlazareth III. Armeekorps hatte am Abend dei
10. Januar in der Ferme Gue la Hart einen Verbandplatz errichteund sich bestrebt, die auf dem Gefechtsfelde zahlreich u ffi .herliegenden Französischen Verwundeten thunlichst in gedeckte»Bäumen unterzubringen, was um so nothwendiger erscheinetmusste, als starkes Schneetreiben herrschte. Am Morgen
11. Januar erfolgte die Einrichtung des Lazareths in Schlos-Girardrie, woselbst 20 nichttransportable verwundete Franzosensich bereits befanden. Der weitere Zugang an Verwundetennöthigte alle für Lazarethzwecke irgend geeigneten Fennender näheren Umgebung von Schloss Girardrie in Benutzung znnehmen. In Summa behandelte das Lazareth in Girardrie203 Verwundete und 18 Kranke. Vom 15. Januar ab über'nahm dasselbe auch die Behandlung- und Pflege derChange Untergebrachten, in Summa 180 Mann, darunter176 Verwundete. Nachdem es schon am 11. Januar ein-zelne leicht verwundete Offiziere und Mannschaftender Richtung auf Le Breil und Parigne l'Eveque evakuirthatte, wurden am 16. Januar alle leichtverwundetenPreussen nach Orleans, alle schwerverwundeten FranzosenLe Mans entlassen und letztere daselbst dem 3. FeldlazarettIII. Armeekorps überwiesen. Vom 16. Januar ab bliebschliesslich Change belegt und zwar mit verwundeten Franzosen.Zur Unterstützung war dem Lazareth ärztliches und Wärter-personal des 2. Sanitätsdetachements III. Armeekorps beigegebenworden, auch waren zwei Französische Militärärzte mitWärtern bei ihren Landsleuten zurückgeblieben. Seit18. Januar betheiligte sich eine Schweizer Ambulanz heider Behandlung und Pflege der verwundeten Franzosen. Au20. Januar folgte das Feldlazareth seinem Korps.
Das 2. Feldlazareth IX. Armeekorps richtete amll.Januaiin Champagne für seine Zwecke zunächst das Schulhaus, eineVilla und ein Gasthaus her; später belegte es noch eine gros«Anzahl von Privatgebäuden, deren Zahl am 16. Januar durchRückbeförderung der Kranken auf 11 beschränkt werden konnteIn Summa behandelte das Lazareth in Champagne 202 Mann(u. a. 170 Verwundete). Vom 24. Februar ab stand es wiederzur Verfügung seines Korps.
Während des 11. Januar hatte das 11. FeldlazarettIII. Armeekorps die Sanitätsdetachements dieses Korps inum Change unterstützt, insbesondere auch Schloss Amigne fürLazarethzwecke hergerichtet und zahlreiche marschfähige Verwundete auf Vendöme zurückdirigirt.
Am Abend des 12. Januar erfolgte der Befehl zur Etablirun;in Schloss Amigne. Das Lazareth behandelte daselbst in Sunt«151 Mann (u. a. 139 Verwundete), von denen es 28 Franzosenam 23. Januar der Französischen Ambulanz in Change übei
Unter günstigen hygienischen Verhältnissen etablirteam Morgen des 13. Januar die 2. Sektion des 1. FeldlazarettXL Armeekorps in Schloss Boisrier. Das Lazareth behandelstdaselbst in Summa 74 Verwundete. Es beendete seine Thätigkeitin Boisrier am 29. Januar.
Mit der Besetzung von Le Mans durch die Deutschen ergisich die Notwendigkeit, grössere Lazarethanstalten daselbstzu beschaffen. Zunächst erhielt das 3. Feldlazareth III. Armee-korps am 13. Januar Befehl, behufs Aufnahme von Verwundeterder letzten Gefechtstage, sowie der Kranken des III. Armeekorpswelches in und um Le Mans lag, das Lyceum, ein Schull»und ein Hotel herzurichten. Aerztliches, Lazarethgehilfciund Wärterpersonal des 3. Sanitätsdetachements III. Armee-korpsunterstützten das Feldlazareth; auch betheiligten sich seit
Anfang Februar Frabehandelte in Le Miwundete). Für dieSoldaten wurde enSchauspielhauses ein
Das 3. Feldlazadie bisher von eineraus toiles und die .] n Summa nahm da(u. a. 184 Verwunde
Das 12. Feldla20. Januar in Le MaiKräfte der beiden dtgeschwächten FeldlasBanque de France ur13 Privathäuser. ]Summa 789 Krankegehilfen- und Wartedes 3. Sanitätsdetacl
Seit Beginn desmassige Krankentraidas für diesen ZwecX. Armeekorps wesetablirten Preussiscl8. März ihre Thätig!
Während der13. bis 18. Januarbei Chassille 1 ) Aikorps mit seineres die Verwundetfolgenden Tage g;dem 1. SanitätsdeErrichtung eines "*demselben Tage d;2. Sanitätsdetachemdes Gefechts bei Ader Ortschaft St. I
Neu-Etablirungder Zeit dieser Gvielmehr erst durcwelche das grosse 115. Januar angeoiRouen abgerückte isein 7. Feldlazaretlauf Orleans in1. Sektion seines 3.Die weiteren Etalsüdwestlichen Krie^und wurden bedinStillstands-Quartiere
Das zwischen 1korps etablirte seerstgenannter Stadlund Montrichard)
') Vergl. General
2 ) Vergl. General
3 ) Vergl. Genera
4 ) Vergl. General
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