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Der Sanitätsdienst bei den deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71
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abe eines Etappen-3nden Verwundetenentliess. Es nahmrem denen es zwölfils durch das Ein-meekorps in Epinalauf letzteres über->s war darauf vomid nahm daselbst;ab seinen Bestandner Sektion gleich-?eldlazareth, nacb-:tion den Dienst inie Feldlazarett be-rwundete und HessNichttransportable3 Verpflegung warnmerkirch bewirkt

hätigkeit getretenei war am folgendenund hatte daselbsti und ein grösseresa das Lazarett inVerwundete). Amaufgelöst.

raren die Sanität-folgender Weise

. Reserve-Divisionl formirte Sanität?-. des 3. Sanitäte-1 2. Sektion demir.

russisches Sanitäte-che Feld-Division Verfügung.. Januar errichtete-Division zunächstwoselbst auch dasr, einen Verband-3gschaufeln musste,tr die VerwundetenAbend- und Nacht-un in den äusserst3m rechten Ognon3l zu bergen. Beieben zwei Aerzte3-Division und einege zurück,nschaft gerathenenevakuirt, worauf

' ff. Die Verluste U-

tann.

fanu.

Band I.

VII. Abschnitt: Südöstlicher Kriegsschauplatz.

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die Aerzte mit dem Delegirten der freiwilligen Kranken-pflege auf dem Wege Lyon Mentone über Italien nachDeutschland zurückkehrten. Die transportfähigen DeutschenVerwundeten wurden nach Lure evakuirt.

An demselben Tage war das SanitätscIStachement der4. Reserve-Division in dem Vorposten-Gefechte bei Arcey

thätig.

Während der Vorpostengefechte am 14. Januar, welcheder Schlacht an der Lisaine 1 ) am 15., 16. und 17. Januarvorausgingen, etablirte das Badische Sanitätsdetachementeinen Verbandplatz bei Bre'villiers, auf welchem auch dasÖanitätsdetachement der 4. Reserve-Division mit der einenSektion wirkte, während die andere einen Verbandplatzhei Aibre errichtete und hierbei 12 Krankenträger einbüsste,welche von den Franzosen kriegsgefangen weggeführtwurden. Der Verbandplatz bei Brevilliers wurde erst am16. Januar aufgehoben, nachdem seit dem 15. Januar neueVerbandplätze seitens des Badisehen Sanitätsdetachementsin Grand Charmont und Frahier, seitens des Sanitäts-detachements der 4. Reserve-Division inHericourt, seitens der

2. Sektion des 3. Sanitätsdetachements XIV. Armeekorpsin Beaucourt errichtet worden waren. Das zuletzt genannteDetachement gelangte auch am 20. und 21. Januar beider Erstürmung von Perouse zur Thätigkeit, indem esVerbandplätze in letzterem Orte und in Danjoutin aufschlug.Die transportablen Verwundeten aus der Schlacht an derLisaine wurden auf dem Gebirgswege zwischen Brevilliers undChätenois insbesondere nach Chätenois, Dammerkirch undTretudans evakuirt, wobei eine Anzahl durch die UebergabeStrassburgs in den Besitz des XIV. Armeekorps überge-gangener zweirädriger Krankenwagen (voitures d'ambulance)mit Maulthierbespannung sehr gute Dienste leistete. 2 )

Von den inzwischen bei Beifort eingetroffenen Feld-lazaretten der Badischen Division gelangte das 1. BadischeFeldlazareth am 21. Januar in Altkirch, das 2. am 9. Januarmit seiner einen Sektion in Giromagny neben dem gleich-falls dort etablirten 8. Feldlazareth XIV. Armeekorps, das4. Badische Feldlazareth wie oben erwähnt mit dereinen Sektion in Maasmünster, mit der andern in Sent-heim, das 6. Feldlazareth XIV. Armeekorps mit seinereinen Sektion vom 4. Januar ab in Lure und demnächsti» Montbeliard, das 10. Feldlazareth XIV. Armeekorps am15. Januar in Tretudans zur Thätigkeit, während das

3. Badische Feldlazareth vorübergehend in Vesoul undLure wirkte.

Das 1. Badische Feldlazareth nahm in Altkirch 246 Mannauf, u. a. 214 Verwundete. Am 2. Februar übergab es seinen

') Vergl. Generalstabswerk II, Seite 1091 ff. Die Verluste be-tragen nach Anlage 141:

todt ... 12 Offiziere, 239 Mann,verwundet . 48 1004

vermisst . 343

60 Offiziere, 1586 Mann.2 ) Vergl. Seite 71, Anmerkung 3.

Bestand (76 Mann) dem ablösenden Lazareth-ReservepersonalXIV. Armeekorps.

Das 3. Badische Feldlazareth etablirte sich am 31. Dezemberzu Vesoul in dem Priester-Seminar und dem Waisenhause undbehandelte daselbst 345 Mann. Das Lazareth rückte am 9. Ja-nuar unter Zurücklassung von ärztlichem Personal nach Lureund beförderte von dort 83 Verwundete und Kranke überMülhausen.

Das 6. Feldlazareth XIV. Armeekorps (l. Preussisches) warvom 4. bis 11. Januar in Lure bei 92 Mann (65 Verwundete)thätig. Es richtete eine Anzahl von Gebäuden für Lazareth-zwecke her, welche demnächst dem die Stadt Lure besetzendenFeinde zu statten kamen. Vom 19. Januar ab belegte dasLazareth in Montbeliard zwei grössere Etablissements. Es nahmdaselbst 399 Mann auf. Am 15. März wurde es aufgelöst.

Das 10. Feldlazareth XIV. Armeekorps (5. Preussisches)war am 15. Januar in dem ärmlichen Dorfe Tretudans zurEtablirung gelangt und hatte daselbst 212 Mann, unter ihnen184 Verwundete, aufgenommen. Da die äusseren Verhältnisse,unter denen das Lazareth wirken musste, überaus ungünstigewaren, insbesondere Verpflegungsschwierigkeiten sich ergaben,wurden die in Tretudans Aufgenommenen sobald als möglichnach Altkirch, Chätenois und Dammerkirch evakuirt, woraufdas Lazareth vom 23. Januar ab der 4. Reserve-Divisionwiederum folgte.

Eine wesentliche Unterstützung erwuchs dem Sanitäts-dienst bei dem XIV. Armeekorps in der Thätigkeit desvon seinem Korps abkommandirten und dem General-Gouvernement von Elsass zur Verfügung gestellten 10. Feld-lazareth VIII. Armeekorps. 1 )

Dieses Lazareth, seit dem 1. Dezember in Mülhausen thätig,nahm daselbst in Summa 604 Mann (29 Verwundete) auf, vondenen es 166 am 5. Januar dem ablösenden Lazareth-Reserve-personal XL Armeekorps übergab, um alsbald mit der 1. Sektionsich in Dammerkirch zu etabliren, während die 2. Sektion seitdem 3. Januar in dem Schulbause zu Grosnes wirkte. InGrosneswurden in Summa bis zum 29. Januar 282 Kranke aufgenommen(u. a. 107 Verwundete).

Die 2. Sektion schloss sich darauf der ersten in Dammer-kirch wiederum an. Hier dienten die Knabenschule, das Stadt-haus und 2 Privathäuser als Unterkunftsräume. Wenn auchdas Lazareth in Dammerkirch im Wesentlichen die Aufgabeneines Etappenlazareths zu erfüllen hatte, brachten doch anderer-seits insbesondere die Kämpfe an der Lisaine demselbengrösseren Zugang an schwertransportablen Verwundeten. InSumma nahm das Lazareth in Dammerkirch 1656 Mann auf,darunter 540 Verwundete. Am 30. April wurde es aufgelöst.

Als das Grosse Hauptquartier Seiner Majestät desKönigs die Gewissheit gewonnen hatte, dass die Armeedes General Bourbaki den Truppen des General v. Werdergegenüberstand, erging an das IL und VII. Armeekorps,welche am 6. Januar bei Montargis und Auxerre sich be-fanden, telegraphisch der Befehl, sich in der Gegend vonNuits sur ArmanconChätillon sur Seine zu versammeln. 2 )

i) Vergl. Seite 100.

2 ) Generalstabswerk II, Seite 1059. Das II. Armeekorps hatteam 6. Januar sieben Feldlazarethe (1., 2., 3., 5., 10., 11., 12.) bei sich;von den fünf etablirten befand sich das 6. in Luneville, wo es biszum März 1871 in Thätigkeit verharrte, das 4., 7., 8. und 9. Feld-lazareth wirkten zu jener Zeit vor Paris, doch wurden das 4. und 7.(in Longjumeau bezw. Yeres) schon am 6., das 9. (in Boissy St. Leger)

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