VORWORT. XXXIII
Namen in B nicht aufgenommen waren, bereitete die sichere Lesungernstlichere Schwierigkeiten. Minder einfach liegen die Dinge fürdie frühem Jahre. Da wir bis 1623 bzw. 1637 auf C und B alleinangewiesen sind, so muss zunächst das Verhältnis ermittelt werden,welches vom 4. Bectorat an zwischen - diesen beiden Urkunden ob-waltet. Keine leann aus der andern geflossen sein. G nicht aus B.Denn B lässt vielfach Grausten sowohl als sonstige Personen fort,s. 1492. 1504. 1508. 1512 (ich beschränke mich immer auf Beispiele)',beruft sich auf die speziellem Angaben in C, s. Note zum 14. Bectoratoder 1475 A., vgl. auch 1442 ff., verschweigt Monats- und Tagesdatensowie Herkunftsbezeichnungen, die C bringt, s. 5. 6. 8. 10. 16. Bectorat,4414 ff., weist endlich Fehler auf, wo C das richtige bietet, s. 470.3187. B nicht aus 0. Denn B enthält nicht wenige Namen, s. 2018.2147 /. 2264. 2672/. 2701/. 3828. 4884 b . 5376. 7183. 7259".7289». 7404. 12333. 12759. 14834°, welche der Schreiber von C über-sah, weil sein Auge von einem Zeilenanfang oder -ausgang zumgleichlautenden folgenden abirrte. Nr. 8644/ liegt ein besondersluculenter Fall vor: von dem Conradus einer Zeile wurde zu demConradus der nächsten übergesprungen, sodass aus dieser Mischungein Name hervorging, der niemals existiert hat. Dass solche reingraphisch zu deutenden Auslassungen in B ziemlich selten sind (vgl.4928. 14309/J, begreift sich leicht, wenn man erwägt, dass hier derBeisatz der Gebührenzahlen zu grösserer Sorgfalt nötigte; doch musstegelegentlich auch B zu Nachträgen sich verstehen, s. 3825/ 8094.Seinerseits enthält B Ortsbezeichnungen, die C fehlen, s. 1230. 1237.1252. 1275. Im ganzen 63. Bectorat, Nr. 8202—8330, sind dieNamen der deponierten von B, nicht aber von C, ausdrücklich ge-kennzeichnet. Für die ziveite Hälfte des 64. Bectorats, Nr. 8382—8439, bringt nur B Tagesdaten, während G sich mit Monatsangabenbegnügt.
GB gehen vielmehr auf eine gemeinsame Vorlage zurück, welchewie C und B selbst in abgesetzten Zeilen (vgl. auch 1634. 2329.7162J geschrieben war, nicht etwa bloss aus Zetteln mit den Namender Studenten bestand. Diese Vorlage wird erwiesen durch dieMenge der GB gemeinsamen Fehler, s. 513. 730. 774. 1022. 1053.1139. 1551. 1584/ 1762/ 1803. 2067. 2081. 2133. 2403. 2414.2423. 2442. 2494. 2554. 2581. 2846. 2888. 2949. 3203. 3323. 3325.3346.' 3647. 3715. 3738. 3774. 3795. 4158. 4167. 4185. 4313/ 4372.4748. 4755. 5070. 5133. 5152. 5166. 5248. 5422. 5561. 6051. 6105.6238. 6252. 6498. 6686. 6703. 6865. 6867. 6942. 6960. 7044. 7072
Fränkische Matrikeln. I. Altdorf. III