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1 (1912) Text
Entstehung
Seite
XXV
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VORWORT. XXV

Bei der Besprechung von R wird nochmals auf diesen erstenTeil der Matrikel zurückzukommen sein.

Der zweite Band (Altd. Ms. Nr. 4, mit der Zahl V auf demInnern Vor der decket), ebenfalls 39 cm hoch, 27 breit, befasst 262 Blätter,die mit Goldschnitt versehen sind und als Wasserzeichen das Nürn-berger Wappen führen: ich habe nur 130 mit Bleistift signiert.Gebunden ist er in lederüberzogene Holzdeckel, denen Metallbuckelund Metallbeschläge zum Schutz dienen und die durch zwei Schliessenzusammengehalten werden; der vordere zeigt in seiner Mitte goldge-presst ein Bild der Justüia, der rüekivärtige weist ausser einer Ara-beske rechts und links unten die Buchstaben E. B. auf. Blatt 13.4 b . 5». 6 b . 7 b . 8 b . 9 b . 1012. 17 b18 b sind leer. 4 a der Titel:Matricula II da , 5 a Curatoren der Universität 172532, 6 a Bectoren172335, 7 a Prokanzler 1723. 26. 28, 8 a Pfleger der Stadt Altdorfohne Vermerk, 9 a Professoren desgleichen, 13 a Professoren der Theo-logie 172529, 13 b Professoren der Jurisprudenz 1730. 32, 14 aProfessoren der Medizin 1733. 37, 14 b Professoren der philosophi-schen Fakultät 1732, 15 a Inspektoren 1730. 33, 15 b Notare derUniversität ohne Vermerk, 16 a Depositoren 172433, 16 b Speise-meister 1729, 17 a Pedelle, gleichfalls ohne Vermerk. Auf den Blättern19 a30 a , welche durch 2 senkrechte, 6 bzw. 2,5 cm von den Seiten-rändern entfernte rote Linien und eine bei der ersten senkrechten3,5 cm unterhalb des obem Randes beginnende wagerechte gegliedertwerden, stehen von der Hand des Notars J. G. Bittner die Matrikel-einträge der Jahre 1723/241733/34. Blatt 30 b bringt nur denKopf für das Jahr 1734/35, der ganze Rest des Buches blieb unbe-schrieben. Dass die diesem Band eigentümliche Trennung der Buch-drucker, Bedienten und der sogleich nach der Deposition fortgezogenenvon dem Gros der Studenten erst sekundär ist, geht schon daraushervor, dass Nr. 16372 ein, hier allerdings nicht als solcher gekenn-zeichneter Typograph an seiner chronologischen Stelle verblieb undder Ausscheidung sich entzog. Übrigens war ursprünglich der schöneFoliant für einen andern Zweck ausersehen gewesen. 1623 VIII.23 überschickten nämlich die Scholarchen der Universität zwey NeueInn Roth leder eingebundene vnd mit Clausuni beschlagene bücher,deren die (sie) eine darauf: die Justitia stehet, pro matricula facul-tatis juridicae, das ander aber pro facultate Medica zu gebrauchen.Das zweite Buch wurde sofort seiner Bestimmung zugeführt: es istdie nachher zu beschreibende Handschrift M. Das andere hingegenlag genau hundert Jahr unbenutzt in der Altdorfer Schreibstube, bis