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1 (1912) Text
Entstehung
Seite
XXVI
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XXVI VOR WORT.

es als zweiter Teil der TJniversitätsmatrilcel für ein Dezennium- Ver-wendung fand.

Der dritte Band (Altd. Ms. Nr. 5), 34 cm hoch, 20 breit, erstnach 1777 in Schtveinsleder gebunden (denn die Marginalien dervorangehenden Jahre sind vielfach durch die Buchbinderschere ver-letzt), mit rotem Schnitt und auf dem Vorder-decket mit eingepresstemTJniversitätssiegel, umfasst 69 von mir gezeichnete, 65 ungezeichnefeleere Blätter, deren Wasserzeichen einen über den Buchstaben NMHthronenden Kaiser darstellt. Blatt 1. 3 leer, 2 a Matricvla | Stvdi-osorvni | Rectore huius Acaderniae | Johanne Andrea MichaeleNagelio j Linguarum Orientis et Metaphysices | P.P. | incepta | A.R.S. |OIOIOCOXXXXIII, | mense Julio. Auf den Blättern 4 a69 b folgtdie Matrikel der Jahre 1743 - 1809. Fast alle Seiten sind durchzwei senkrechte mit Tinte, Bleistift oder Griffel gezogene Linien indrei Columnen geteilt, eine breite mittlere nebst zwei schmalen äussern.Die mittlere dient zur Aufnahme der eigenhändigen Einzeichnungender Studenten, die linke vermerkt den Tag der Immatrikulation undmeist auch die fortlaufende Zahl innerhalb des Bectoratsjahrs, dierechte bringt Nachrichten über Deposition (mangelnd im 216. Bectorat)und Eid, über temporäre Beurlaubung und über die zuletzt besuchteHochschule. Diese nur für den Schluss des 229. Bectorats unter-lassenen sowie sämtliche sonstigen von der Hand des jeweiligen Bec-tors oder Notars stammenden Einträge wurden in die Noten der Aus-gabe venviesen.

Somit fehlen die Studentenlisten aus den Jahren 1734/351742/43:es stände daher übel, ivären wir auf C allein angewiesen. Glück-licheriveise fliessen noch andere Quellen.

Zunächst das Verzeichnis der Einnahmen des Bectors, von mirM d. h. Bectoratsbuch genannt, drei lederüberzogene Pappbände, zuderen Verschluss je 2 nur teilweise noch erhaltene Lederstrippen be-stimmt waren, 33 cm hoch, 22 breit (Altd. Ms. Nr. 15 a . 15 b . 15 cmit den Zahlen VI. VII. VIII auf der Innenseite der Vorderdeckel):hier fanden auch Aufnahme die Namen aller Studenten, die Ge-bühren entrichteten, und der Mehrzahl der Gratislen. Angelegt wurdeder erste Band in der Art, dass der Ertrag aus ImmatrikulationenBlatt 3 den Anfang bildete, der Gewinn aus Weinverkauf Blatt 200,aus Schulgeldern Blatt 219, aus Promotionsgebühren Blatt 251, ausveräusserten Weinfässern Blatt 299, aus Taxen für Benutzung derUniversitätskutsche Blatt 303, aus Strafgeldern Blatt 315, aus Be-stanten Blatt 349 und aus Zinsen Blatt 382 folgen sollte: daher