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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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966
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November 1586,

und ungehindert bewilligt, und daß endlich auch Reis, weil er zu den Lebensmitteln gehöre, zollfrei ge-lassen werde, Die österreichischen Commissarien begehren dann schriftliche Mittheilung der Klage be-züglich des Zolls zu Seckingen und erklären sich bereit, auch mit Basel eine Verständigung in Betreff desKornkaufS abzuschließen; bezüglich der Zollfreiheit des Reises, sowie der andern Beschwerden der Kauf-leutc, wollen sie an den Erzherzog referieren und dann dessen Resolution jedem Ort schriftlich mitthcilen,>»». Gesandte des Bürgermeisters und Raths der Stadt Mühlhauscn beschweren sich, daß acht Orte ihnenden Bund abgekündct (4, November) und Zurükstellung ihrer Siegel ab dem Bundesbricfe verlangt haben,vbschon die Stadt Mühlhansen stets mit Leib, Ehre, Gut und Blul zur Eidgenossenschaft gehalten habe.Auch Abgeordnete der Gemeinde Mühlhausen drüken ihr herzliches Bedauern über diesen Entschluß deracht Orte aus und bitten um Verzeihung und Rath, wie sie sich zu verhalten habe, indem sie an diesemHandel ohne Schuld und bereit sei, die Schuldigen zu bestrafen. Die Gesandten der acht Orte erklärenaber, daß sie von ihrer Instruction nicht abgehen dürfen, daß sie auch das Begehren derer von Mühl-hausen nicht in den Abschied nehmen, sondern darüber mündlich an ihre Obern referieren wollen, i». und«». tS. u. Lnggarus), I». Die VII katholischen Orte sammt Appenzell beschließen, wegen der rüksiändigenZahlungen zwei Gesandte an den König von Frankreich abzuordnen, und ernennen alö solche den Haupt-mann Jost Pfyfser von Lueern und den Landammann Püntiner von llri. Die daherigcn Kosten will manvorerst selbst tragen, damit der König den Ernst sehe, sie aber später vom Ambassador wieder einzubrin-gen suchen, «K. Die Gesandten von Glarus, Basel, Freiburg, Solothurn, Schaffhausen und Appenzellmelden, daß der savohische Ambassador in Zürich das Begehren gestellt habe, man möchte zur Beilegungder Anstände zwischen dem Herzog nnd der Stadt Genf Schiedleute ernennen, worauf dann die vonGens ihre Säze schon ernannt haben, daß aber inzwischen der Herzog Truppen in die festen Pläze ge-legt, weßhalb Genf genöthiget worden, ebenfalls eine Besazung in die Stadt zu ziehen; sie anerbietensich nun, die Anstände gütlich zu vermitteln, entweder durch schriftliche oder mündliche Schritte beimHerzog, Das Gesuch der sechs Schiedorte nehmen die Gesandten der V katholischen Orte in ihren Ab-schied, obschon sie dieser genkerischen Sache endlich müde zu sein erklären, r. zS, u, Baden), Die Ge-sandten des Kardinals, Bischofs zu Constanz, eröffnen vor den Gesandten der V katholischen Orte(5i, Deeember)! Nachdem das traurige Unglük sich ereignet habe, daß die Stadt und das Schloß Klingnauabgebrannt sei, und man über Mittel und Weg sich bcrathen, wie den armen Burgern daselbst ein Unter-kommen verschafft werden könnte, sei man zulezt darauf gekommen, daß der Bischof und das Domcapiteldenen von Klingnau mit einem Vorschuß von 4000 Florin aushelfen möchte; man wisse jedoch, daß derBilchos gar wenig Einkünfte zu Klingnau besize, indem die Landesobrigkeit den acht die Grafschaft Badenregierenden Orten zustehe, und daß der Abt zu St. Blasien, der Commenthur zu Lcuggcrn, die Chor-herren in Zurzach und der Prior zu klonen den größten Thcil ihrer Einkünfte dort haben und daßsonst noch die Untcrthanen der Stift seil einigen Jahren durch Theurung, Armuth und Ungcwitter sosehr zu leiden hotten, daß sie nicht einmal ihren Verpflichtungen nachzukommen vermögen, ja daß dieStift ihnen selbst Vorschüsse zu machen genöthigt gewesen sei; da nun der Bischof bei dem Neubau desSchlosses sehr große Auslagen gehabt, so sei eS ihm unmöglich, weitere Vorschüsse zn machen; damit manjedoch sehe, daß er das scinige zu thu» wünsche, so wolle er denen von Klingnau zu den bereits verab-reichten 4W Florin noch 5600 schenken, nnd erwarte, daß sich die Eidgenossen damit begnügen werden.Sie melde» ferner, daß Statthalter und Rothe an die Stelle deS bezüglich der Religion verdächtigen