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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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953
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September lüW,

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wider den König von Frankreichsich unterfangen" und ebenso wider die katholische Religion und desVaterlandes Wohlfahrt, troz der Protection, in welche sie vom König aufgenommen worden, wird fürnöthig erachtet, gemäß Freundschaft und Bündniß mit dem König ihm dieses ernstlich vorzustellen undihn zu ermahnen, sich nunmehrder Genfer zu entschlagen", weil sie weder ihm noch den katholischenOrten Gutes sondern im Gegentheil nur Böses schaffen, wie man ihm jüngst durch die Gesandten JostPfyffer und Ambrosius Püntiner mündlich habe erläutern lassen. Dem Gesandten von Solothur» wirddieses in den Abschied gegeben, weil seine Obern seiner Zeit sammt dem König und Bern ebenfalls dieserProtection beigetreten waren, mit der dringenden Crmahnung, sich von dieser Protection zurükzuzichen,und mit der Versicherung, welche Freude sie damit den katholischen Orten bereiten und wie diese ihnendafür erkenntlich sein würden, v. Da nun zur Sprache kömmt, wie die Gegner sich mit einander ver-einbaren. um sich auf alle Zufälle gefaßt zu mache», wie sie vor einigen Tagen zu Aarau sich mit denBündnern verbunden haben, wie sie einander zusprechen und alles thun, was in ihren Kräften steht,so findet man eS nunmehr für nöthig. daß auch die katholischen Orte gut Aufsehen und Fürsorge halten; zudiesem Zwck hält man für das geeignetste Mittel, daß die Vll katholischen Orte sich enger aneinander an-schließen und dazu verbinden, einander beim katholischen Glauben zu schirmen; denn dadurch würde sichdas herzliche Vertrauen zu einander mehren, der Gegenpartei aber nicht wenig ., Schrekcn" verur-sacht Daber sollen sich in jedem Ort die geheimen Räthe darüber entschließen und unverzüglich darübernach Lueern berichten, damit das Projekt so bald möglich in's Werk komme; auch wird in'sgeheim an diebeiden Landammänncr Meggeli und von Heim von Appenzell davon Mittheilung gemacht, jedoch nur so viel,daß man vorhabe, der katholischen Religion wegen sich an einander enger anzuschließen. Sobald alleStimmen eingegangen sind, soll Lueern einen andern Tag ausschreiben, f. lS. u. Vier ennetbirg. Vogt,überh) « Jedem Ort wird die Zuschrift des Gardehauptmanns Segesser aus Rom in Betreff des fürdie Eidgenossenschaft neu erwählten Nuntius abschriftlich mitgetheilt, damit sich jedes Ort zu verhaltenwisse - Wird verdankt I». fS. u, Luggarus), l. (S, u, Sargans), It. Jeder Gesandte soll an diegeheimen Räthe berichten über die freundlichen nachbarlichen Anerbieten des Grafen Hannibal von EmSftir den Fall der Roth und was derselbe dagegen begehrt, - Dem Grafen wird schriftlich dafür gedankt.

m ° >.5 -u acleaener Zeit mit ihm weiter darüber verhandeln werde, I. (S. u,mit der Bemerkung, daß man ,u ge-^.,. ^ .

Freie Aemter) ... (S u. Baden). »- Bezüglich des b.schofl,ch-ba,elschen Handels sollen die Gesandtenauf nächsten Tag zu Lucern instruiert werden, «. Da man vernommen hat. daß Zürich einen gemein-eidgenössischen Tag nachBaden angesczt hat, und zu ver.nnthen ist. daß dieß abermals wegen der Genfer

og o, ' '' , ' daß die Gesandten der katholischen Orte bei ihrer Ankunft in Ba-

geschebe, so vereinbart man sich vam», ^ ^ ^ ^ ^ .

den erklären sollen daß sie der Genfer wegen, d.e ne nichts angehen, bereits Kosten und Unruhen ge-nug gehabt haben und deßhalb nicht länger anwesend bleiben werden. Wenn die lutherischen Orte dieAnfrage die sie leztcs Jahr bezüglich der Genfer und des Herzogs von Savohen an die katholischenOrte gestellt erneuern sollten, so soll man denselben mit übereinstimmender Antwort begegnen, ,». (S.

Luggarus,' a <cdem Ort ist bekannt, wie ungebührlich und »eidgenössisch sich seit einiger Zeitdie von Mühlhauscn gegen die katholischen Orte benehmen, mit welcher Geringschäzung sie jüngst denGesandten von Uri und Schwhz begegnet sind, wie wenig sieden katholischen Orten nüzcn, wie frevelhaftsie schon mehrmals den Bund gebrochen und verwirkt haben und wie sie ihren Nachbarn viel Ursachezu Mißvergnügen geben, Deßbalb soll sich jedes Ort darüber berathen, ob man länger mit ihnen im