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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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933
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April 1030.

Geist erlüchtett, HaUtend wir s» vom Sathan harkommcn; Dann Gott, der heillig Geist, der Brunnen vnnd Völlealler gnaden Ist," der ouch nit Irren kann. Nun findt es sich aber, das sollche Lütt nur schwirmer geister sind,Sittenmall ju^Ire» glauben mehr dann einmal verenderct, Hütt eins, Morgens ein anders Leercnt vnnd Predigcnt,wöllicher Kremple» wir nur zu vill handt; So würdt söllichs ouch durch Ire selbs eigne gschrifften vnnd Bücher

^^^^Juni andern Obglych woll der Gloub ein gaab Gottes, so soll nütt desto weniger darumb nitt einem Jedensry gelaßen svn zegloubenn was vnnd wie er will; Dessen sind vill Exempel, Das ouch zu Zytten der KehsernKonstantini Theodvsij vnnd Carolj des großen die frystellung des glonbens nit zugelaßenn worden. Darzu SanctAuaustinus'vnns leertt, Das der Oberkheitt gwallt wider der Kätzer Leer solle gebracht werden; Vnnd wunderttvnns waruff Jr sölliche wortt düttent; Dann wo Jr vermeinent, Das man Jedem sin glouben fr» stellen solle, Sosölltend Jr es b» üch selbs Mich finden, Die Bistumb, Clöster, Kilchen vnnd Stifftungen, deren ettlicher Orden-llche Sueeessores vnnd der bcsitzung fähige noch vorhanden, denselbigen widerumb »n zeantlvorttenn vnnd erafftsollicher von üch selbS angezogner frystellung Inen die Messung vnnd gebruch JreS allten hargebrachten gloubensvnnd besihunq nach memung vnnd willen der Stifftercn, zu lassen vnnd gestatten. Zum Drytten, So Jr die fry-stellung deß gloubens gerecht vnnd gutt heissent, warumb lassent Jr dann ouch nit zn, unseren Priestern by üchvnnser» glouben zeübcn^ vnnd so Jr dann, wie Jr üch anbüttendt, hemandt von der Religion wegen zu durächtennock vervolqen gesinnet, warumb strasfent Jr die üweren so hertigklich, wann Jr erfare.n, das s» vnnsers gloubenssich'annemmentt oder vff das wenigist In vnnsre Kilchen komment vnnd den Gotts Dienst mit vnnS verrichtendt?Vnnd worumb werdent die üweren oder die, so vnnder üwer Oberkeitt gesessen, Da man spürtt ett.van einer durchgöttlich ungeben vnnd ermanung siner gwüßne sich zu vnnserm glouben neigt oder denselbigen sürdert vnnd begün-stigett für verrätter deß vatterLandts beschritt vnnd so schwärlich verfollgett? Wöiliendt aber Jr vnns dargegcnfürwerffen warumb wir by vnns üwere Predicanten nit ouch Jr Predig Amptt verrichten Lassen, Da wölken wirüch erinnert haben Das Jr vnnS söllches nitt anmutten könnent; Dan» wir Im glouben» nit von üch, sonder Jrvon vnns getretene Derhalbcn ouck wir nit schuldig, dem nüwenn platz zegeben, sonder billich, das nüw sich nach

»i>m das wir eine sölliche frystellung weder begerent noch zulaßen zc." Vnnd'al's'da"nn Jr In gemelltem 21. Artickell ettliche sunderbarheitten, so In üwer gloubens Konfession ge-. ^».Mont erlüttrendt, Namblich wie man daß heillig Vatter vnnser bette, Die 12 Artickell

2? »--»«, di. z..

^ ^ ouck Letstlich beschlleffent, Das wiewoll In dem üsserlichen Gotts Dienst In der

ha lt vnnd v^ ^ theill vermeint, vff die wyß. Der ander vff ein

. hristenheitt ettvao e g ^ ^ ^ Houptstuck, daruff Christlicher gloub gebnwen, zesammen,

andere baß daran zesvn, S° st.m ^ ^ .

Alls ^ Namblich, Ob glych woll Jr das Heillig Vatter vnnser bettendt, die 12 Ar-

Gebentt w>r >o che ,,.e.nnent, vnnd die 10 gebott b» üch geleertt werden, So haben doch üwere Leerer

eil oeß verstand, sonder ouch In dem buchstaben, nitt wenig verenderet, darzu vnd dar-

^ " Z. oon vnns, ouch von üweren vnnd vnnseren vorEelltern abgesöndertt; was aber

von gethan, hiemit u > ouc) ^ gs..uzllen wyttloüffiger nieldent vnnd erzellent, Lassent wir vmb Kürtze willen In

Jr Harnach von mverm g ou sollichs ouch geloubtt habe der Lutter, vnnd noch Hütt by tag vill andere

svnem wärt^I» en, L>agui ^,izersfent, wie dann üwere Bücher, so Jr oder üwere Leerer wider sy ge-

mehr, die Jr gloub aber mag für sich selbs allein vnns zum heilt vnnd rechtfertigung nit

)ryben, deßen ^ug »uy gh ,^r vnnd volkoinner gloub sin, Darinn alles vergriffen vnnd vestencklich gegloubtt

gnug sin, ^ heillig Katholisch Römisch Kilch gebütt vnnd verbütt zegloubenn; Darumb dann

verde, was vnn - o underricht nit manglen würdt. Diewill aber dise Matery harinn nach notturfft

em begerendenn an no UM , Artickell oder Puncten erzellen, Darinn Jr by wyttem

»» erklären zewytt ouffig, noch vnzalbarlich vill sind), vnnd Namblich von den Heilligen Sacramen-st "s" °äns wägs nit halltendt noch gloubentt, wie die katholisch kilch, Deßglvchen die Rechtfertigung,