Oetober 1585.
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chen richten, sie möchten zu Anhörung der Anliegen der IV evangelischen Städte ihre Landsgcmeindenund höchsten Gewalten versammeln; jede der IV Städte soll demnach eine dreifache Botschaft auf Sonn-tag den 7. Nov. alten Kalenders (17. neuen Kal.) nach Luccrn abordnen, um daselbst am folgenden Tag.sodann am Mittwoch den 10. (20. n. Kal.)'zu Obwaldcn, am Freitag (22. Nov. n. Kal.) zu Nidwalden,am Montag (25. n. Kal.) zu Uri, am Mittwoch den 17. (27. n. Kal.) zu Schwhz und endlich am Freitag(29. n. Kal') zu Zug ihren Vortrag abzuhalten; wenn auch in den V Orten die Gesandten nicht vor dieLandögemeinden und höchsten Gewalten, sondern nur vor die zweifachen oder dreifachen Räthe gelassenwerden sollten so hofft man dennoch einigen Erfolg, besonders Verhinderung vieler böser „Pratiken"und Verminderung dcS Mißtrauens, indem in benannten Räthcn ohne Zweifel viel gutgesinnte Leutes'zcn und weil dann die IV Städte das ihrige gcthan haben.') t. Bei diesem Anlaß wird auch für gutgehalten daß Zürich die Stadt St. Gallen. Bern die Stadt Biel, Basel die Stadt Mühlhauscn münd-lich berichten lassen was die IV Städte bei den V katholischen Orten vorzubringen vorhaben, und daßdie Gründe angegeben werden, warum man nicht auch sie dazu bcigczogcn habe. Man ist überzeugt, daßeine solche Verständigung ihnen angenehm sein und vielem Unwillen vorbeugen werde. K. Die Gesand-ten von Basel schlagen vor, man möchte, da die Verhältnisse der Gläubigen und evangelischen Religions-geuosscn in Frankreich sich immer mißlicher gestalten, im Namen der IV Städte den König von Frankreichdurch ein freundliches Schreiben bitten, von der Verfolgung dieser Unterthanen abzustehen. Dieser Vor-schlag wird angenommen und Zürich mit der Ausfertigung der Zuschrift beauftragt; wenn man sich auchdavon wenig Erfolg verspricht, so ist doch nicht zu übersehen, daß die Evangelischen in Frankreich Trostund Freude' empfinden werden, wenn sie sehen, daß man sich ihrer annimmt und in vorkommenden Fällentlir ihre Dresse,, wrät I». Basel meldet, daß zuverlässigen Berichten zufolge die spanischen und ita-u ^ den III Bünden noch immer fortdauern und daß man daher, da
"l icn Umtriebe nur er ' Ansuchen um ein Bündniß mit gemeiner Eidgenossenschaft seit
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" mochte, die Sache wiceei >i, . erneuern vorhaben und daß vielleicht bald etwas vor-
lachster eidgenössischer Tag eistung > ^ ^ ^ wird die Sache bis dahin verschoben.
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" I . . ... ! November an die katholischen Orte um Besammlnng der höchsten Gewalten
") A»f das Begehren der IV Städte vom . xz^alden am it. nnd Nidwalden am 12. November. — S. Staats-<>»Nvor,en Lncern am 18., Uri an, 25.. Schwvz an,
"vchiv Bern. Evangel. Absch. "