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Oktober 1585,
haben, oder sonst des Priesterthums entsezt werden sollten, von den bischöflichen Anwälten in Konstanzbisher bestraft worden, woraus Unwille und Aergcrniß im Volk und für die Obrigkeiten unnüzeKosten erwachsen, und da überdies bei Transportierung solcher Priester durch lutherische Orte viel Ge-spött und Verkleinerung der katholischen Religion daselbst entsteht, so hält man für dringend nöthig,von dem Begehren nicht abzulassen, sondern beim Bischof nochmals mit Ernst um Entsprechung anzu-halten, damit jemand da sei, der solchen übelthätigen Priestern die Weihen abnehme, auf daß danndie weltliche Obrigkeit selbe nach Verdienen bestrafen könne, ohne deswegen in eine geistliche Strafe odergar in den Bann zu verfallen, — Uri, Schwhz und Unterwalden sollen ihren Entschluß, was dem Car-dinal nicht allein dieser Angelegenheit wegen, sondern auch in Betreff der Besezung der bischöflichen Vog-teien in den gemeinen Herrschaften geschrieben werden soll, bis zum 21, fließenden Monats nach Lucernschikcn. Und weil endlich 11r. Müller unschuldig im Verdacht gestanden, als habe er diese Sache betriebe»,so wird er schriftlich verantwortet, v. Auf die Beschwerde des Herzogs von Savohen über das ab demlczten Tage zu Baden an ihn erlassene scharfe Schreiben in Betreff der Genfer und einiger lutherische''Kaufleutc und auf die Entschuldigung der Gesandten, daß sie nicht zu dieser Fassung des Schreibendgestimmt haben, verantwortet man sich gegenüber dem Ambassadör, Wenn in Zukunft wieder dergleichenKlagen zu Tagen oder in den Orten vorgebracht werden, so soll man zuvor auch die Antwort des an-dern Thcilö anhören, bevor man etwas schreibt, damit man nicht wieder solche Vorwürfe bekomme. Auchsoll an der frühcru Verordnung festgehalten werden, daß nämlich auf den Tagen zu Baden die Abschiedund Schreiben abgelesen werden sollen, bevor die Gesandten auseinander gehen, «I. Lucern und U'''finden, daß durch die „Pratikeu" des französischen Ambassadors und des Hauptmanns Striker der Ha"del bezüglich der Zahlungen auf die lange Bank gespielt werden wolle und daß es deßhalb nöthig st"die Sache ernsthaft zu betreiben, Sie haben daher beschlossen, Gesandte nach Lyon abzuordnen, wen»binnen zehn oder eilf Tagen kein genügender Bescheid erfolgen sollte; sie stellen nun an die drei ander"Orte das Gesuch, ihren Entschluß darüber mit Beförderung nach Lucern zu schiken. ES ist nämlich dr>»gend nöthig geworden, der Sache auf den Grund zu kommen, weil man vernommen hat, daß Balthast'von Grissach dieser Sache wegen nicht herkommen wolle, «. Einige die Sache näher angehende Personc''begehren dringend, daß man den Proceß gegen Hauptmann Stricker von Uri beförderlich anhebe, da»»sie des ungerechten Verdachts entlastet werden, — Wird Uri in den Abschied gegeben, t. Hanptnw""Albrccht Segesser von Lucern, der mit Statthalter Püntiner von Uri im Namen der XII Orte nachland war abgeordnet worden der Tratten und anderer Geschäfte wegen, bringt eine Antwort des G»bcrnators^) auf die Zuschrift der V Orte und berichtet, wie so ehrenvoll sie aufgenommen worden,
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