Juni 1585,
873
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Hoffmann beide des Raths, Fr ei bürg, Peter Krumenstol, Bürgermeister; Martin Gottrow, Sekclmei-ster und des Raths, Solothurn, Urs Rudolf, Venncr und Sckelmeister; Hans Scheidegger, Bauherr;Lorenz Areggcr Sckclmeistcr (der die Frag hielt), — alle des Raths, Schaffhausen, Dietcgen vonWildenbcrg Bürgermeister, Appenzell, (Hans) Bodmer, Landammann,
Der französische Amdassador, Herr von Fleurh, auf dessen Begehren gegenwärtige Tagsazungausgeschrieben worden, wird darüber angefragt, ob er dem Inhalt jener Zuschrift, welche er bezüglich desAufbrnchbcgchrcnS der BundcSsürstcn in Frankreich an jedes Ort erlassen, im Namen des Königs nochetwas beizufügen habe. Derselbe gibt nun folgende kurze Erklärung: Sowohl der König als er habenau alle Orte'die Ermahnung erlassen (1, und 8, Juni), den verbündeten Fürsten in Frankreich keinenAufbruch zu bewilligen; dessen ungeachtet habe er vernommen, daß man in einigen Orten auf deren Be-gehren eingetreten sei; daher bitte er dringend, man möchte wohl bedenken, was für Nachthcil darausnicht nur für die Krone Frankreich, sondern auch für die Eidgenossenschaft entspringen würde, und wünsche,dasi man seinen schriftlich abgefaßten Vortrag verlese, sowie auch den achten Artikel des ewigen Friedens,damit jeder Gesandte sich zu erklären wisse. Nachdem nun nach Verlesung obbenanntcr Dcelaration dieGesandten ihre Jnstruetionen eröffnet, erklären die acht Orte Zürich. Bern. Glarns. Basel, Fre.bnrg,Solothurn Schaffbauscn und Appenzell, daß sie die Empörung in Frankreich von Herzen bedanern, so-wie daß einizc Orte sich in den „Gegcnzug" (in den Dienst der katholischen Fürsten) begeben haben oderbegeben wollen- wenn jedoch leztercS geschehen sollte, was Gott abwenden möge, könne jeder Verständigedie daraus entspringenden Folgen ermessen; sie erwarten aber, jene Orte werden den berührten Gegen--UP einstellen- sie werden übrigens nicht nur den achten Artikel des ewigen Friedens, sondern auch alleandern Artikel desselben sowie die neu bcschworne Vereinung stät und fest nach bestem Vermögen hal-
ten. in per zuversichtlichen Hoffnung, die V katholischen Orte werden ihre Gesandten ebenfalls mit Voll-. u. der znver lcylucvc. ^ ^ ^ AmbassadorS zu erklären. Die V katholischen Orte
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e stnden nun für gu, ..-galten bleibe, und beschließen, an die V Orte zu schreiben, was
nu Fnedcn, Ruhe und unig ^ (Abschied betreffend den guisischcn Aufbruch; Ermah-
dwsen, so Gott will, nicht unangenehm M W ^ ^ ^ Aufbruch iu den Dienst des hl, Bunds
uung der acht Orte an ^ gucern; Akten: Unruhen in Frankreich.); auch mögen die
Mcht bewilligen. ... ll, 13. 2""' ^ Sw ^ ^
esandtcn der V Orte an ihre 7. ^ Ambassador in Bünden, Herr von Lhverdis, ersucht im
abcn, I». HS. u. Luggarus), «. De ^ beim Gubernator der Grafschaft Burgund in Bc-
amen der Fürstin von Longnon e ^ Grafschaft Korn und Gersten vertauscht, dem aber
"ff eines Untcrthancn von ' Actraidc sammt Roß und Wagen confiSeicrt worden, -
durch einige burgundls w . Neuenbürg und ValendhS im Bezirk der Eidgenossenschaft ge-
» wird entsprochen, weil die ( U ^„fschast und den Eidgenossen freien Kauf gestattet, ,1. Das
egen ist und die Erbcinung zwijswn katholischen Orte um eine Verwendung beim Papst für
«-such dt- H...M ..... °n ^
w'Uen Bruder Aurelius, der in Rom gefang