April Ktil
Uri. Sebastian Kuhn, Panncrherr; Peter GiSlcr, Fähnrich, beide des Raths. Schwhz. HauptmannRudolph Rcding, Ritter, handammaun; HanS Gasser, alt-Laudanimauu. llutcrwaldcu. Kaspar Jakob,Laiida»»»ann o b dem Wald; Johann Wascr, Ritter, Laudammann und Pannerhcrr nid dem WaldZug. Jakob Nußbaumer, Ammau». Frei bürg. Paneraz Wild, Sckelmeister und des Raths. Solo-thurn. HanS Jakob vom Staat, Stadtschreibcr.
»T. Dieser Tag wurde aus Begehren Frcibnrgs ausgeschrieben wegen der allenthalben vor sich ge-hcndcn Kriegsrüstungen. I». Auf dem lezten Tage war an den franzosischen Ambassador in Betreff derausstehenden Zahlungen geschrieben worden; er halte darauf nicht geantwortet. Nun entschuldigt er um-ständlich den langen Verzug und bittet um Aufschub bis zur Jahrrechnung, indem dann die Bezahlungganz gewiß erfolgen werde. Weil man aber dieses zu bewilligen keine Bollmacht hat, wird das Begehren>u den Abschied genommen, v. Bezüglich dcS vom franzosischen Ambassador begehrten Aufbruchs von6W0 Mann findet man aus vielen wichtigen Gründen für rathsam, mit der Sache nicht zu eilen, indemWohl Mittel zu finden seien, dem drohenden Uebcl vorzubeugen und fernere Gefahr abzuwenden. DerAmbassador dem dieser Entschluß mitgethcilt worden, erläutert nun, wie dem König an der Sache vielgelegen sei und bittet, weil Verzug dem König nachtheilig wäre, das Werk ohne weitere EinwendungenZu fördern! In Bcrüksichtigung nun, daß es fich um Erhaltung der Krone und des HanseS Guise. sowieder katholischen Religion und um die Wohlfahrt und Ehre des Vaterlandes handle, und nachdem man zu-verlässigcn Bericht erhalten, warum die katholischen Kirsten von Guise mit ihrem Anhang zu den Waffengreifen weil nämlich die hugenottische Partei böse Anschläge wider sie und die katholische Religion ge-wacht habe und weil sie deßhalb genöthigt seien, nach Hülfe sich umzusehen, daß sie übrigens nichtsfeindseliges gegen den König vorhaben, sondern vielmehr, wenn der König zu ihnen stehe, die Erhaltungseiner Krone bezweken, findet man, daß man die Sache wohl überlegen müsse. Weil aber der auf den25. April nach Solothurn augesczte Tag der Mehrheit der Orte wegen ihrer LaudSgemcindeu ungelegen'st so wird er an' den W verlegt. Auf Ratification hin verständigt man sich nun dahin <Beschluß derk°!h°I Ott, M-^B-wilii-Miz -!«« Msw-ch« -» dl- Ml,-lisch- Liz,,- i» z -ausr-ich. All,,, «i-s». W, lll!»S, d.» b-°.I»l-,s»lMl»uch »»t.- d« B-di».,»n,I !« b-willize». das, dl- Tr»üp°» in -l»° f-sl- Sl-dt« d-, Gr-,»- w-rd-u »»-> d--l »«-"-« l w-S Ilm-» dl- G-s-udt-n für B-sch-ld lm»gc„
«°>d.» «-ich. -b M» T°., S-l-ch«,» mit Sr-»-»j ,„,d Znstnl.li-» «, d-,, K-„i« ,»,d d°« Herr»d«l. G»ls- >-,,-» wrrdr».„m sich «W dir ?->»- d°r Dl»,,. r.I»»dl„.»; d.m. im z .ll dl. S°ch.»
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5 g ö auderm, verwendet werden; deßhalb sollen die Boten nach Solo-
oes katholischen Glaubens, aber zu nichts anu^»>, > > v ,
' ^ bezüglich dieser Gesandtschaft versehen werden. «I. (S. u. Mainthal).
ifiurn mit den nöthigcn Vollmachten bczugim) ^
^ Jedem Ort wird eine „Eontrafetung" von falschen Franken mitgctheilt, damit man sich vor den
selben zu hüten wisse, f. Ein Vortrag des spanischen AmbassadorS Pompcjnö vom Kreuz, enthaltend
k'ue Danksagung bezüglich des Bündnerhandels, wird ml rolüroinlum genommen. K-.ch Der Gesandte
Freiburg berichtet ausführlich, warum seine Obern die Ausschreibung gegenwärtigen Tages begehrt
haben.- Es werden nämlich umfassende Rüstungen in Frankreich gemacht; bereits haben die Hugenotten
Diese Verhandln»., ist im SIbschiedSband nicht ein.,etra,!en. sondern befindet fich i„ der Sa nicht gebundener
lchiede des Staatsarchivs Lncern.