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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Februar 1585

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ihrer Anerbictungen wird ihnen eröffnet, daß wohl einige Gesandte Vollmacht haben, sich auf Ratificationhin in eine Verständigung mit ihnen einzulassen, daß aber die Mehrheit diese Angelegenheit noch anihre höchsten Gewalten und Gemeinden bringen müsse, daß man sie daher nochmals in den Abschiednehme, um auf künftiger Jahrrecknung darüber Antwort zu geben, e. Das Gesuch des Vogt Valdeggervon Uri und des Vogt Jützcr von Schwhz um Fenster mit den Ehrenwappen der Orte in ihreköstli-chen" neuen Häuser wird ml i.nllruonelum genommen. «I. Eine zu Anfang gegenwärtiger Tagsazung ein-gelangte Zuschrift (12, Februar, der III Bünde, worin sie um Hülfe bitten, im Fall ihnen bei Einnahmedes VeltlinS und ClevcnS etwas begegnen sollte, war in aller Eile den Orten mitgetheilt worden, umVerhaltungSbefchlc zu erhalten. Nun meldet der französische Ambassador. Herr von Flcurh, daß er aufseiner Reise hicher die Nachricht erhalten habe, daß in den III Bünden wegen deS spanischen KriegsvolksUnruhen ausgebrochen, was ihm sehr leid sei; da auch die Eidgenossen in ihrer Einsicht wohl begreifenwerden, was auö den Unruhen in Bünden erfolgen möchte, und weil sie in solchen Fällen stets die an-gemessenen Schritte zu Stillung der Unruhen gethau, weil endlich die Mehrheit der Orte, wie derKönig, mit benannten III Bünden in Bünduiß stehen, so bitte er ganz ernstlich und freundlich, maumöchte zwei Gesandte dahin abordnen, um sich über alles genau zu erkundigen; der französische Ambas-sador in Bünden, Herr von LhverdiS, werde ihnen hiebe! in allem mit Rath und That behülflich sein.Hierauf eröffnet der spanisch -mahländischc Gesandte, Pompcjuö vom Kreuz, nach Vcrmcldung des gnä-digen Grußes des Königs: Er habe vernommen, daß in Bünden Unruhen ausgebrochen seien und das;die III Bünde bei diesem Anlaß schriftlich und mündlich den König von Spanien und den GubcrnatorZu Maylandnach ihrer Gewohnheit" mit groben Worten beleidigt haben; die III Bünde haben sichunterstanden, im Veltlin eine lutherische Schule zu errichten, welches weder der König und das Herzog-tum Mahland und andere Stände in Italien, noch die V katholischen Orte zugeben können, daher anselbe das Begehren gestellt worden, davon abzustehen und die Vcltliner bei ihren Vcrkommn.ssen undtrcm Glauben bleiben zu lassen; die III Bünde haben zu willfahren versprochen; was nun inzwischendurch einige Aufwiegler angestiftet worden, könne er mcht wissen; denn was von den 'U-im;dn. gegendas Herzogthum Mahland vorgenommen werde, geschehe ganz ohne alle lUsache, ,ß)a sti shfreundliches Begehren, man möchte sich dieses zu Gemüth führen und diesen Aufruhr stillen; der Komghabe Land nndwite genug und wenn er und der Gnbernator Truppen aufgeboten. ,ogeschehen, um seine Nachbarn damit zu überfallen; er bitte deßha-b, man mochte nut en Bmidnmn mallem Ernst reden, damit sie nicht bei jedem Anlaß die angrenzenden Nachbarn beunruhigen, t 's ^wird den beiden Gesandten für ibre freundlichen wohlwollenden Ermahnungen gedankt, «ä, werdenHeinrich Thommann von Zürich und Landammann Waser von Unterwalden bcauf rag , '

nach Bünden und wenn nöthig auch' zum Gubcrnator nach Mahland zu ^ge «m Gnbernator

«krieglichen Empörung" auszuwirken. - Nach diesem Beschluß langen Zuschriften an vrm < mttr.

den Truppen im Veltlin und den BnndSgenossen der Stadt Chnr. worin ne melden daß d. TrnpPenwicder abgezogen seien Deßhalb läßt man nun die Sache auf sich beruhen, in rwar nng, eap am, ^ieM Bünde ihr Krieaovolk wieder abmahnen werden. « . Der Gesandte deS GubernatorS und der Standeher Frcigrafschast Burgund. Tendier Bcnoht, berichtet, daß der Streit zwischen der Giassthaft und denenvon Bern bezüglich der Landmarchen immer noch nicht erlediget sei, und beschwert nch über Feindselig-keiten, Wegnahme von Vieh und Maaren, Verhaftungen n. s. w., welcher nch die Berner seither ichuldig