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Februar 1584,
suchen sie den Bischof, ihnen zu Ehren und Gefallen Abschriften von den anerbotenen Original-Briefen )den Gesandten der Stadt Basel inzwischen mitzuthcilen, um selben das Aussuchen zu erleichtern. Schliefelich werden beide Parteien freundlich ermahnt und gebeten, inzwischen weder mit Worten noch Welkengegen einander etwas unfreundliches vorzunehmen oder solches zu gestatten, mir der Zusicherung, dafman sich dann nach Kräften bemühen werde, die streitigeil Punkte zu einem befriedigenden Reiultat znbringen.
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Conferenz der VII katholischen Orte.
Lucern. IS8Ä, I L. März ")
Staatsarchiv Luccru. Lucern. Absch. Bd. k'. 136. — Allgem. Absch. Bd. 202—212. — Archiv Svlotkurn.lAuch in den Archiven Schwyz, Obwalden und Freiburg.I
Rathsboten: Lucern. Ludwig Pfhsfcr, Ritter, Schultheiß; Heinrich Flckcnstcin, Ritter, alt-isch»kk-heiß; Sebastian Feer, Panncrherr; Ulrich Dullikcr, Bcnncr; Jost Holdermeher, Sekclmcistcr, — alledes Raths, U r i, Sebastian Tanner, Ritter, Landammann; Peter Giöler, Landsfähnrich und des RathsSch w h z. Christoph Schorno, Ritter, Landammann; Kaspar Abhberg, alt-Landammailn, Unterwalde»,Marquard Jmfeld, Landammann ob dem Wald; Melchior Lussi, Ritter, Landammann nid dem WaldZug, Johann Mütter, Stadtschrciber. Freiburg. HanS von Lauten, genannt Heid, Ritter, Schuirheiß, Solothurn, HanS Jakob vom Staat, Stadtschreiber.
t». Auf den Bericht, daß die Angelegenheiten in Bünden bedenklicher geworden, daß, wenn die Neu-gläubigen daselbst durchdringen, selbe dann mit Bcihülse der IV ncugläubigcn Städte, welche kürzlichGesandte in Bünden gehabt, das „Unkraut" auch in das Land Wallis zu verpflanzen trachten würde»,daß die Gesandten der IV Städte vieles zum Nachthcil der katholischen Religion in Bündeil vorgenv»»»^haben, daß Bern ihnen einen Zuzug von zwölftauscnd Mann auf den Fall von KriegSnöthcn ^sprochen, daß die IV Städte ihnen auch ein besonderes Bünduiß zur Beschirmung ihres neuen Glaubcmangetragen und bei den ncugläubigcn Bündnern bereits so viel zu Stande gebracht haben, daß diese >»>Veltlin eine lutherische Schule oder Scminarium zu errichten sich entschlossen haben, den Katholisch^über keine katholische Schule bewilligen und keine katholischen Priester und Schulmeister dulden wolle»,daß endlich verschiedene Grausamkeiten gegen Katholiken verübt worden, — wird beschlossen: Weil d>eRäthe in Bünden noch versammelt sind und man nicht weiß, was sie beschließen werden, soll Uri, als >»^den dortigen Verhältnissen am vertrautesten, einen zuverlässigeil Mann, nämlich den Landvogt „aus d"Rivicra, beauftragen, sich bei denen von Misox und Ruffle in'sgchcim genau zu erkundigen, wieSachen stehen und wie ihnen zn helfen sein möchte und denselben Trost zuzusprechen und dann daliib^'zn berichten, I». Da man vcrmuthet, daß die von Wallis ebenfalls Gesandte auf nächsten Tag z» ^
Bei den Atten finden sich die vom Bischof mitgetheilten Copien von 15 Urkunden von 1350—1575.") DaS Sololhurncrercmplar ist datiert v. Dienstag den 13. März, h.'den
—'>) Gütliche Verhandlung der lV Städte z» Beilegung der Anstände zwischen dem Obern (Grauen) Bund und denandern Bünden, in Betreff res Strafgerichts : 18. Februar 1584. — Staatsarchiv liiicer», Akte» : III Bünde.