Januar 1584.
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rufung aber aus wichtigen Gründen nicht erlassen hat, läßt mau es dabei bewenden, x. (S. u. Men-sis). i». Es wird an das Gesuch von Schwyz um Bewilligung eines WeggeldS erinnert.
Man selie auch im Abschnitte HerrschastSam,elc.,enlieitcn:
Laiidgrafschaft Thurgau » zoa. Kirchliches ». Glaubenss.
Vandvogtei Meudris -r- Marcken
Gemein - eidgenössische Tagsazung.
Vaden. 138Ä, 8/18. Januar (Sonntag nach hl. Dreikönigen).
Dtaatsarcliiv Luccr». AUgcm. Absch. Vd. tZj.in den Archiren Zürich, Schwvz, Obwalren. Nidwaiden, GiaruS, Zrcidnrg, Solotl'ttrn und Äarau.!
Gesandte: Zürich. Hans Keller, Obmann; Hans Heinrich Lochmann. Pannerherr, beide des Raths.^°rn. HanS von Wattenwhl. Schultheiß; Niklaus von Dießbach; Anton Gasser, Venncr; VinecnzDachselhofcr, Stadtschreiber, — alle des Raths. L u e crn. Ludwig Pfyffer, Ritter, Schultheiß und Panner-^rr; Heinrich Flekcnstcin, alt-Schulthciß. Uri. Sebastian Tanncr, Ritter, Landammann; Peter von Pro,°lt-Landa,nmann. Schwyz. Christoph Schorno, Ritter. Landammann; Kaspar Abyberg, alt-Landammann.^uterwalden. Marguard Jmfeld, Landammann ob dem Wald; Hans Wascr, Ritter, alt-Landammannuid dem Wald. Zug. Hans Müller, Stadtschreibcr; Heinrich Jttcn, des Raths. Glarus. MelchiorHässi, Landammann; PauluS Schüler, alt-Landammann und Pannerherr. Basel. Remigius Fäsch; HansJakob Hoffmann, beide des Raths. Frciburg. Hans von Lantcn, genannt Heid, Schultheiß; HanSUlrich von Engelsperg, des Raths. Solothurn. Stephan Schwaller, Venncr und des Raths; HanSJakob vom Staal Stadtschreibcr. Schaffhausen. Dr. Hans Konrad Meyer, Burgermeister; Dietegenvon Wildenberg genannt Ringk, alt -Burgermeister. Appenzell. Joachim Meggcli, Landammann.
Hauptmann Bernhard von Mcntlen von Uri begehrt im Namen des spanischen AmbassadorsPowpejus zum Kreuz und des GubcrnatorS zu Mayland. man möchte lezterm gestatten, den BanditenSolibasar Barzo von Mayland, der wegen wiederholten Mords und TodscklagS nicht nur aus dem Hcr-^°llthum Mayland sondern auch auö der Eidgenossen und der III Bünde Gebiet ausgewiesen sei. sammtBande mitHülfe der Landvögte zu arretieren, wo er sie finde, und nach Mayland zu führen,wogegen er gleiche Gefälligkeit anerbietet. Es wird ihm bewilligt, jedoch gegen einen Revers, daß er in°bnlichon Fällen Gegenrecht halten werde. - Ein Vorschlag über die gegen die Banditen zu ergreifen-de Maßregeln wird all mstruonllum genommen. I». Hinsichtlich der Streitigkeiten zwischen Savohcn,Ami und Genf stellen die Boten der XII Orte nach angemessener Begrüßung an die Parteien das Be-hren um Eröffnung ihrer Instructionen, Klagen und Antworten. Vorerst eröffnen nun die Gesandtend°n Bern ihre Klage über die unbilligen Vcrläumdnngen, mit denen die savoyischen Gesandten im Wallis""d zu Lucern öffentlich und ganz ohne Grund Bern angegriffen und in sehr große Kosten gebrachtdaben. Hierauf übergeben die savoyischen Gesandten ihre Klageschrift gegen Bern und gegen die Stadt^"f sammt einem zu Lucern Samstag vor Antonius (10. Januar) 1535 erlassenen Abschiede. Endlich^'chen auch die Gesandten der Stadt Genf ihre Antwort ein sammt einem schriftlichen Vortrag und^uer Vervollständigung des obberührten Abschieds zu Luecrn, Dienstag vor Antonius (13. Januar) 1535.