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April 1583,
Gesandten des Herzogs wieder einen Vortrag und ebenso die der beiden andern Parteien, Da nnn aberdie Gesandten der XII Orte ans denselben ersehen, das; jezt an eine Vereinbarung nicht zu denken ichso beschließen sie, damit man nicht ganz nnverrichtetcr Dinge aus einander gehe, nochmals an den Hc^zog, an Bern und an die Stadt Genf zu schreiben (23. April, alt, Kalenders) und sie zu bitten, stch b>6zur künftigen Jahrrechnung „der Gütigkeit zu begeben" und inzwischen nichts unfreundliches oder fciud-seliges gegen einander anzufangen, sondern sich guter Nachbarschaft zu befleißen. Schließlich verdankendie Parteien den Gesandten der XII Orte ihre dieses Handels wegen gehabten Bemühungen und Kosten,«. Der französische Ambassador, Herr von Flcurh, ermahnt in einem wohlwollenden Vortrage zur Em-tracht und zur gütlichen Beilegung der Differenzen zwischen Savohen, Bern und Genf und anerbietetseine Vermittlung; er entschuldigt den König, warum derselbe die schuldigen Zahlungen noch nicht g»leistet habe, und stellt das Ansuchen um Gewährung der von der Königin Mutter gewünschten Ver-längerung der Vereinnng nach des Königs Tode, — Das erstere wird verdankt, das andere in denAbschied genommen, l. Der Gesandte des Gnbcrnators und der Stände der Freigrafschaft Burgund,Hans Franchct, übergibt sein Creditiv (ll, 3, 13, April), und erneuert das lezthin gestellte Gesuch umeinen Aufbruch von 2t)9() bis 3000 Mann zum Schuz der Grafschaft gegen die französischen Angriffeund Schädigungen, — Der Vortrag wird :ul instrnonlluin genommen, K. (S. u. Lauis). I»> Landauumann Roßacher bittet, man möchte den beiden Fähnrichen in Ilntcrwalden, Paul Spichtig und MelchiorBirchs, in ihre neuen Häuser Fenster und Wappen schenken, — Wird all ii^trn.uulum auf künftige Jahr-rechuung in den Abschied genommen, I. Ein Anzug des Laudammann Lussi vor den Boten der XII katho-lischen Orte wegen der Fenster in die neu erbaute Kirche der Kapuziner wird all instrnonllum genommenIt. HS. u. Baden), I. HS. u, Thurgau). i»». HS. u, Rheinthal), i». (S. u. Lnggarus). «. Basel bittetum Aufhebung des Arrests, den Magdalena Pfanw zu Altorf auf eine Verschreibung von hundert GuldenEhestcuer, haftend auf einem Wirthshaus bei Muri, gelegt hat, indem gemäß der Freiheiten der StadtBasel sowie gemäß des Bundes der Handel zu Basel entschieden werden müsse, — Der Abt von Mur>wird ersucht, auf künftige Jahrrechnung einen Bericht über den Sachverhalt einzusenden, K» (S-Thurgau). «F. Dem Stadtschreiber von Luccrn, der eine Abschrift des Bundes mit Biel begehrt, wildbemerkt, daß derselbe im Bund-Buch zu Baden nicht zu finden sei.
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelegenheiten,'
Deutsche gem. Bogteien überh, >». Art. 46, Polizeiliches.
Landgrafsrhaft Thurgau. I, Art, 428, Stifte und Klöster. u Art, S28, Stifte und Klöster,
Landvogtci Rheinthal, ,» Art, so. Abzug.
Grafschaft Bade». k Art. t47, Kirchliches u. Glaubeuss.
Landvogtei Lauis, K. Art, 8S, Verwaltung im Allgcm.
Landvogtei Luggarus i>. Art, Söst. Territorialstreitigkeitcn.