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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Januar 1583.

». Voil Bern und Genf sind die Antworten bezüglich des Streithandels mit Savohen eingelangt;elfteres erklärt, die XII Orte in der Sache handeln lassen zu wollen; lczteres dagegen will die V katho-lischen Orte nicht als Richter anerkennen, sondern erklärt dieselben für parteiisch. Weil nun Zürich d>eAntworten von Bern und Genf dem Ambassador noch nicht mitgethcilt hat, zu Baden aber verabschiedetworden, das; dieses in Monatsfrist geschehen solle, so soll Schultheiß Flekenstein dem Ambassador anzel-gen, daß er Zürich um Verschiebung des nach Baden angeseztcn Tags für so lange angehen möchte, bisihm Antwort vom Herzog von Savohen zugekommen sei. Sobald dann diese Antwort eingetroffen, ssttLucern wieder einen V-örtischen Tag ausschreiben, um sich über eine gleichförmige Antwort an Bern bezuglich der Beschirmung seiner Savohen weggenommenen Lande verständigen zu können, (S. u. Ba-den), v. Das Begehren des Ritter Roll, die V katholischen Orte möchten Fenster und Wappen in dievon ihm den Kapuzinern erbaute neue Kirche schenken, wird in den Abschied genommen.

Man selie auch im Abschnitte HerrschastSangelejMheiten -Grafschaft Baden. >,. Art. tSV. Stifte und Klöster.

«32.

Gemein - eidgenössische Tagfnzung.

Baden. K.38rt, Sonntag den 17. Januar. (Nach einigen Exempl. 13. Januar.)

Staatsarchiv Lnccru. Allgei». Absch. Bd. ^ tblAuch >» den Archive» Zürich, Bern, Schnchz. Obwalden, ÄiaruS. Freiburg, Svtolburn und Aarau.l

Gesandte: Zürich. Hans Keller, Obmann; Hans Heinrich Lochmann, Pannerherr, beide deö RatchBern. Beat Ludwig von Mülinen, Schultheiß; Niklaus von Dießbach; Anton Gasser, beide dcS RatchVincenz Dachselhofcr, Stadtschrciber. Lnccrn. Uri. Schwhz. Unterwalden. Zug. (Entschuldig^Glarus. Melchior Hässi, Landammann; Paulus Schüler, alt-Landammann und Pannerherr. Vai^Ulrich Schulthcß, Burgermeister; Marx Nußinger, des Raths. Frcidurg. Hans von Lauten, genau»Heid, Schultheiß; Ludwig von Affrh, alt-Schulthciß. Solothurn. Stephan Schwaller, Venncr nndes Raths; Hans Jakob zum Staal, Stadtschreiber. Schaffhausen. Dictcgen von Wildenberg, genau'Ringk, Bürgermeister. Appenzell. Bartholomaus Thcilcr, Laildammaitn.

Bern macht für sich und im Namen der beiden Städte Frciburg und Solothurn Anzug, daß ^französischen Franken, obwohl dieselben bisher bei ihnen nur zu zehn Schwhzerbazen cursiert habe»,außerordentlicher Menge in'S Land kommen und ihre eigenen Münzen verdrängen, daß die schweldieser Franken aber laut Probe nur neun Schwhzerbazen und von den beschnittenen drei Stükc hocbl ^ ^zwei Franken Werth seien; sie beantragen, daß diese Franken abgerufen werden. — Der Antraginstinonllum genommen. I». Das erneuerte Ansuchen des Herzogs von Lothringen (kredenz-waltsbrief für die lothringischen Gesandten, it. ll. 19. September 1582) um ein Bündniß mit dennossen wird wegen Abwesenheit einiger Orte wieder in den Abschied genommen; an denentschuldigend geschrieben, e. Es langt eine Zuschrift ein vom Grasen von Montfort (20. Novcmb.worin er die Eidgenossen zu Berichtigung der montfortischcn Schuldfordcrungcn aus einen Tagstanz am 25. Februar einladet. — Wird zum Verhalt der betreffenden Orte in den AbschiedÄ» Ein Vortrag des Herrn von Villa Nova, Gesandten des Gubcrnators, des Parlaments zu Dü a