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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
768
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Juni 1582,

sowohl auf Verbesserung ihres Soldes als auf Zugabc eines Winterkleids Bedacht nehmen ES wirdzugesichert und, damit cS nicht vergessen werde, in den Abschied genommen. Auch wird besprochen, dieerforderlichen Schritte zu thnn, daß dieser Garde ein Hauptmann aus der Eidgenossenschaft statt einesfranzösische» vorgesezt werde, I'. Der Sccretär des französischen Ambassadorö, NiklauS de HarlahFreiherr» zu Monglat und Herrn zu Sanch, übergibt ein gar freundliches Abschiedsschreiben seinesHerrn. Darauf wird diesem ein Dankschreiben für die erwiesene Ehre und Liebe durch den Secrctarüberschikt, x» »r. Friedrich Ryhiner von Basel bittet um Jnstrnicriulg der Gesandten auf künftige ^ahr-rechnnng zil Baden, damit er bei seinen erlangten Rechten in Bezug auf seine Ansprache an den König vonFrankreich geschüzt werde, I». Auf eine Zuschrift des Bischofs von Basel <13, Juni) an .die VII katholische»Orte, worin er sieb über den Troz und die Gewaltthätigkciten seiner nengläubigcn Untcrthancn n"Pfeffinger-Amt gegen die Katholiken daselbst beschwert und nm Abordnung von drei GesandtenDclSbcrg bittet, wird beschlossen, es sollen Gesandte von Luecrn, Unterwalden und Solothurn sainwtdem ncuerwählten Rathgeber deS BisisiofS ^) auf den 29, Juni nach Dclsberg sich verfügen.

<»»5.

Confere»; der !V evangelische» Städte.

Baratt Dienstag den Jnni

Staatsarchiv Äürich. Absch. Bd. Nr. <28, kol. zto.lAuch im Staatsarchiv Bern.I

Rathsboten: Zürich, (Matthias) Schwerzenbach, Sekelmeister; Gerold) Escher, Stadtschicibc>Bern, (Anton) Gasser, Benner; (Hans Rudolph) Sager, Bcnner, Basel. (Bonaventura) von Br»»,Burgermeister; 'Remigius Fäsch, des Raths, Schaffhausen, (klr. HanS Konrad) Meyer, Bing?'meister.

Da seit einiger Zeit verschiedene Bemühungen und Versuche zur Untcrdrükung des christlich^'Glaubens und der Anhänger desselben wahrgenommen worden, und da besonders die V katholischenungeachtet sie auf leztem Tag zu Baden dazu gestimmt hatten, den Herzog von Savoyen zur Zurükziehunöseines an die eidgenössischen Grenzen gelegten Kriegsvolks durch eine Gesandtschaft zu ersuchen, nn»Begriff sind, demselben einige Fähnchen mit Knechten zuzuschiken, so haben die lV evangelischen Städtenöthig erachtet, gegenwärtige Tagleistung abzuhalten. Nachdem jeder Gesandte darüber berichtet hat, w^seinen Obern bezüglich dieser Angelegenheit zur Kenntniß gekommen ist, und nachdem man darüberrathen, wie diesen Sachen zu begegnen sein möchte, konnte man doch gegenwärtig noch zu keinemtiven Beschluß gelangen, Weil nun der besagte Aufbruch ohne Zweifel am leztcn Sonntag vonLandsgemeinden bewilligt worden nnd daher nicht wohl wieder abzuwenden ist, so wird für drin ^nöthig erachtet, eine stattliche Gesandtschaft der kV evangelischen Städte (und wer sich ihnen ^

schließen will), vor die LandSgemeinden, oder wenn man ihnen selbe nicht besammeln wollte, wenü

*) Gcmäsi Bündnis! zwischen de» VII katholischen Orten und dein Bischof von Basel hatten elftere abwechselndgenanntenBundesrath" dem Bischof als Nathgeber beizuordnen, der je zwei Jahre zu snnetionieren hatte.